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Bostik erweitert Polyesterproduktion in den USA
Mit einer Investition von 25 Mio. EUR stärkt Bostik die Produktion hochmolekularer Polyester in seinem US-Werk in Middleton. Die Maßnahme dient der Kapazitätssteigerung, verbessert die Anlagensicherheit und unterstützt die Nachhaltigkeitsstrategie des Mutterkonzerns Arkema.
Der französische Klebstoffhersteller Bostik, ein Geschäftsbereich der Arkema-Gruppe, investiert 25 Mio. EUR in sein Werk im US-amerikanischen Middleton (Massachusetts). Ziel ist es, die Produktionskapazitäten sowie die Betriebssicherheit bei der Herstellung hochmolekularer Polyesterharze zu erhöhen – einem zentralen Bestandteil des Portfolios thermisch aktivierter Schmelzklebstoffe.
Neben Polyester umfasst diese Plattform auch Copolyamid (Thermelt®) sowie thermoplastische Polyurethane. Das Werk in Middleton ist die größte Bostik-Produktionsstätte in den USA und stellt ein breites Spektrum an Harzen und Klebstoffen her. Der Fokus liegt dabei auf Arbeitssicherheit und Prozessstabilität.
Lokale Auftragsvergabe und nachhaltige Technologien
Im Rahmen der Modernisierung wird ein neuer Reaktor installiert, um die Produktionskapazität zu verdoppeln. Zusätzlich ersetzt Bostik bestehende Reaktoren, um die Betriebskontinuität und die Produktionsgeschwindigkeit zu erhöhen. Mehr als 11 Mio. EUR der Gesamtinvestition wurden an lokale Dienstleister für Installation, Bauleistungen und Anlagenbau vergeben.
Wie Chris Glover, Senior Vice President Group Manufacturing Nordamerika, betont, können die hergestellten Polyester sowohl recycelbar als auch kompostierbar sein. Sie erfüllen aktuelle regulatorische Anforderungen, darunter BPA-Freiheit und Lebensmitteltauglichkeit, und ermöglichen zudem den Einsatz leichterer Materialien – was zur Reduktion der Umweltbelastung beiträgt.