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Arkema investiert 130 Mio. EUR in neue Reinigungsanlage für Acrylsäure
Das Chemieunternehmen Arkema investiert 130 Mio. EUR in eine innovative Reinigungsanlage für Acrylsäure an seinem Standort in Carling, Frankreich. Das Projekt soll die Energieeffizienz um 25 % steigern, die CO2-Emissionen senken und die Produktionskapazität erhöhen.
Arkema hat mit der Errichtung einer hochmodernen Destillationsanlage an seinem Produktionsstandort in Carling, Frankreich, begonnen. Die Investition in Höhe von 130 Mio. EUR zielt darauf ab, die Energieeffizienz um 25 % zu verbessern und die CO2-Intensität der Produktion um 20 % zu senken. Durch den optimierten Reinigungsprozess sollen zudem Rohstoffnutzung und Abfallmanagement optimiert werden.
Der Bau der neuen Anlage, der 2024 begann, stellt eine großtechnische Herausforderung dar. Die Installation riesiger Destillationskolonnen, von denen jede 60 Meter lang und 150 Tonnen schwer ist, erforderte umfangreiche logistische Planungen. Die neue Einheit ist so konzipiert, dass sie die Produktionskapazität des Standorts erhöht und gleichzeitig umweltfreundlichere Prozesse implementiert.
Bedeutender Standort für die Acrylatindustrie
Im Zuge des Projekts sind derzeit etwa 100 der 385 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter des Standorts mit dem Bau der neuen Einheit beschäftigt. Es wird mit bis zu 200 Arbeitskräften, darunter externe Spezialist:innen aus verschiedenen technischen Bereichen, gerechnet. Die Inbetriebnahme der neuen Reinigungsanlage ist für das Jahr 2026 geplant.