KMU – rechtzeitig an die Nachfolge denken und offen kommunizieren

Dienstag, 12. August 2014 | Veröffentlicht von: Damir Gagro, FARBE UND LACK

Die Farben- und Lackbranche ist stark vom Mittelstand geprägt. Nicht wenige der kleinen und Mittelständischen Firmen sind inhabergeführte Unternehmen, meist schon seit Generationen in Familienhand. Doch nicht immer ist sicher, dass der eigene Nachwuchs auch in die Fußstapfen der Eltern treten möchte und somit klar als Nachfolgerin oder Nachfolger feststeht. Aber nicht nur deshalb ist eine frühzeitige Nachfolgereglung sehr wichtig.

Insbesondere für Familienunternehmen ist die Nachfolgereglung eine komplexe und anspruchsvolle Aufgabe. Aus diesem Grunde sich jede Unternehmerin und jeder Unternehmer mit dieser Aufgabe auseinandersetzen. Sie bereitet auch auf das unglückliche Szenario vor, falls der Kopf des Unternehmens frühzeitig und ungeplant aus der Firma ausscheiden muss, aufgrund von Krankheit, eines Unfalles. Im günstigsten Fall gibt es bereits Personen, die die Nachfolge antreten können und wollen.

Eine erfolgreiche Übertragung der Geschäfte auf einen Nachfolger nimmt im Regelfall mehrere Jahre in Anspruch. Die einzelnen Schritte müssen frühzeitig geplant und eingeleitet werden. Sich hier externe Hilfe zu holen – auch wenn es nicht immer eingesehen wird – ist ratsam, damit es im Nachhinein keine bösen Überraschungen gibt.

Sobald der Prozess der Übertragung eingeleitet ist, muss dies offen kommuniziert werden. Und zwar an alle involvierten Parteien, ob firmenintern oder ‑extern. Der Wechsel in der Unternehmensführung ist für alle Beteiligten ein wichtiges Ereignis. Häufig entsteht dabei ein gefährliches Vakuum, das in der Übergangsphase bei Mitarbeitern, Kunden und Lieferanten für Orientierungslosigkeit sorgt.

Kommentare (0)
Kommentar hinzufügen

Kommentar schreiben

Sie sind nicht eingeloggt

registrieren