Innovationskraft mit Hilfe von außen fördern

Dienstag, 22. Juli 2014 | Veröffentlicht von: Damir Gagro, FARBE UND LACK

Die Ergebnisse des neuen "Industrie-Innnovationsindex", für den das Marktforschungsinstitut Forsa im Auftrag des Spezialchemiekonzerns Altana branchenübergreifend 250 Topentscheider sowie 250 Berufseinsteiger in deutschen Industrieunternehmen befragte, überraschen. Lediglich 7 % der Befragten binden konsequent auch Know-how von außen in ihre Innovationsprozesse ein.

Bei der Vielzahl an Angeboten, die durch die Globalisierung hinzugekommen sind, ist die Innovationskraft eines Unternehmens in der heutigen Zeit ein wesentlicher Faktor, um sich vom Wettbewerb abzuheben. Denn innovative Produkte und Prozesse sind immer gefragt. Warum sollen dann keine externen Quellen angezapft werden, um sich Vorteile zu verschaffen? Auch wenn man die Risiken einbezieht, überwiegen die Vorteile: Kosten verteilen sich auf mehrere Schultern und minimieren sich und es können sich ganz neue Chancen eröffnen. Die Komplexität der Innovationsprozesse ist vor allem für KMU ein Hindernis, welches im Verbund leichter zu überwinden ist. Im Gegensatz zu den durchschnittlich 7 %, die eingangs erwähnt worden sind, nutzen immerhin schon 13 % der Unternehmen mit über 1.000 Mitarbeitern gezielt Netzwerke mit Experten von außen. Hier sollten sich die kleinen und mittelständischen Unternehmen nicht abhängen lassen.   

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