Wie kam es zu Ihrer Laufbahn in der Lackindustrie?

Donnerstag, 05. Februar 2015 | Veröffentlicht von: Kirsten Wrede, FARBE UND LACK

Wenn ich Interviews mit Farben- und Lackexperten führe, frage ich gerne danach, wie sich die Karriere in dieser Branche ergeben hat. Es ist schon interessant, wie unterschiedlich die Antworten ausfallen. Gerade erst sprach ich mit einem ambitionierten jungen Mann, der einen verantwortungsvollen Posten bei einem Zulieferer für die grafische Industrie übernommen hat. Er erzählte mir, dass er als 15-Jähriger ein Schulpraktikum bei einer Lackfabrik absolviert hat. Die Firma befand sich direkt gegenüber seines Elternhauses und er blickte jeden Tag auf das Gebäude. Nach dem Praktikum wusste er: "Farben und Lacke sollen es sein!"

Ich fand das faszinierend, denn mein Weg in die Welt der Farben und Lacke war alles andere als vorbestimmt. Als ich klein war, wollte ich Krankenschwester werden, später entschied ich mich für eine Ausbildung zur Tageszeitungsredakteurin, und nach dem Studium und Volontariat landete ich zunächst bei einem Fachmedium für die Kunststoffindustrie. Anschließend ging es dann zum European Coatings JOURNAL.

Die meisten anderen Lackexperten, mit denen ich bisher gesprochen habe, hatten auch kein solches Schlüsselerlebnis wie der oben erwähnte junge Mann. Einige traten einfach in die Fußstapfen ihrer Väter und Großväter, oder sie erfuhren an der Universität, dass eine Karriere in der Lackindustrie sehr vielversprechend sei, oder sie entschlossen sich, das Familienunternehmen weiterzuführen. Oder, oder, oder….

Nun würde ich von Ihnen gern wissen: Wie sind Sie darauf gekommen, eine Karriere in der Farben- und Lackindustrie anzustreben? Hatten Sie eine Art einschneidendes Erlebnis, war es Zufall, oder gab es ganz andere Gründe dafür? Bitte teilen Sie uns Ihre Erfahrungen mit!

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