Fördermittel für Innovationen nutzen

Dienstag, 09. August 2011 | Veröffentlicht von: Damir Gagro, FARBE UND LACK

Innovationsfähigkeit ist entscheidend für die Wettbewerbsfähigkeit von Unternehmen. Laut dem Bundesministerium für Wirtschaft und Technologie (BMWi) gehen jährlich rund 110.000 kleine und mittlere Unternehmen mit neuen Produkten oder Prozessen an den Markt. Es sollten noch mehr sein. In die eigene Innovationskraft zu investieren, bedeutet in die eigene Zukunft zu investieren. Dies ist oft leichter gesagt als getan. Speziell kleinen und mittelständischen Unternehmen (KMU) fehlen die erforderlichen Kapazitäten ein solches Projekt anzugehen.

Nicht nur der finanzielle Aufwand ist enorm und oft aus eigener Kraft zu stemmen. Darüber hinaus ist es für Unternehmen mit wenigen Beschäftigten schier unmöglich Mitarbeiter nur an ein Innovationsprojekt zu binden, obwohl die Arbeitskraft an unterschiedlichen Stellen benötigt wird.

Mit Hilfe der sognannten Innovationsgutscheine fördert der Staat Unternehmen beim Realisieren von Innovationsprojekten. Die finanzielle Hilfe kann bis zu 50 % der Kosten abdecken. Diese Fördermittel erlauben es, zusätzliche interne Kapazitäten zu schaffen, sich externe Unterstützung von Instituten oder durch einen Berater zu sichern.

Nach Angaben des Zentralen Innovationsprogramm Mittelstand (ZIM) ist die Anzahl der Unternehmen aus der Lackbranche, die diese Fördermittel nutzen, verschwindend gering. Liegt dies etwa an der mangelnden Kenntnis der Lackhersteller über diese Programme? An mangelnden Ideen wohl eher nicht. Diese Förderprogramme müssen stärker beworben werden, damit aus mehr Ideen vom Reißbrett marktfähige Produkte entstehen. Wenn es um die Investition in die Zukunft geht, könnte es dann für KMU heißen: so leicht getan wie gesagt! 

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