Farbenindustrie gestaltet die Zukunft: Wenn nicht wir – Wer dann?

Samstag, 05. Januar 2013 | Veröffentlicht von: Ludger Küper

Die negativen Schlagzeilen reißen nicht ab. Werksschließungen und Massenentlassungen stehen vor allem bei Großbetrieben wieder auf der Tagesordnung. In diesen Tagen muss ich immer wieder an eine Aussage eines meiner früheren amerikanischen Chefs denken: "Wenn Ihr Deutschen Euch in eine Rezession reinredet ..., dann schafft Ihr dies auch perfekt - wie immer".

Dabei sind es doch gerade wir in der Farben- und Lackindustrie, die die besten Jobs haben. Mit dem Slogan "Werte erhalten, und die Welt mit Farben verschönern", ist unsere Industrie wohl knapp und knackig beschrieben. Wir haben also eine wunderbare Aufgabe, die auch über das bloße Herstellen und Vertreiben von Farbe hinausgeht.

Aber auch innerhalb unserer Branche hat unsere letzte Gehaltsumfrage, die wir gemeinsam mit dem Vincentz Verlag durchgeführt haben, eindeutig bewiesen, dass wir in einem sehr gesunden, meist mittelständischen Umfeld arbeiten. ...

Die Vielfältigkeit der Aufgaben, die ausgewogene Altersstruktur, die langen Zugehörigkeiten innerhalb der Branche oder beim Arbeitgeber, die guten Verdienstmöglichkeiten in einem meist unbefristeten Arbeitsverhältnis, wobei diese meist verbunden sind mit zusätzlichen Leistungen, sprechen einfach Bände "Pro Farbenindustrie". Nicht erstaunlich, dass dann auch 88% der Befragten zufrieden bzw. sehr zufrieden mit ihrem Arbeitsplatz innerhalb der Lack- und Farbenindustrie sind.      

Also lassen Sie es uns dann auch dazu beitragen diese positive Stimmung nach außen zu transportieren. Um in dem Fachjargon zu bleiben: natürlich dürfen wir dabei nicht zu blau-äugig sein, oder zu sehr die rosa-rote Brille aufsetzen. Es steht für mich jedoch absolut ausser Frage, dass die deutsche Farben- und Lackindustrie mit ihrer Technologie weiterhin federführend seien wird. Wir haben es in diesem kleinen Familienkreis in der Hand, unsere Zukunft positiv für uns aber auch die allgemeine Bevölkerung zu gestalten. Daher auch die Aussage zu Anfang: "Wenn nicht wir - wer dann?"

Gruß

Ludger Küper,
1. Vorsitzender des VILF e.V.

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