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Sonja Schulte
28. August 2012 08:00:00 | Veröffentlicht von: Sonja Schulte, FARBE UND LACK
Nachhaltigkeit in der Lackindustrie – Einigt euch endlich!

Unbestritten gehört das Thema Nachhaltigkeit zu den heutigen Megathemen – auch in der Lackindustrie. Wer keine nachhaltigen Produkte auf den Markt bringt, sieht meist nur die Rücklichter seiner Wettbewerber. Da ist nur verständlich, dass jeder im Markt die Nachhaltigkeit seiner Produkte ins rechte Licht rücken möchte. Und da beginnt das Dilemma. Klar, es gibt Möglichkeiten abzuschätzen, ob ein Produkt nachhaltig oder umweltfreundlich ist. Aber wenn jeder eine andere Methode benutzt erlangt, die Lackindustrie nie einen gemeinsamen Standard, der auch dem Endverbraucher Orientierung gibt. Statt sich verbindlich auf eine Methode zu einigen preschen die Markteilnehmer alle los, aber nicht alle in dieselbe Richtung. Aus meiner Sicht geht diese Vorgehensweise aber auf Kosten der Glaubwürdigkeit der Lackindustrie.

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Sonja Schulte
21. November 2011 16:34:00 | Veröffentlicht von: Sonja Schulte, FARBE UND LACK
Grün grün grün sind alle meine Lacke?

Noch ist es nicht ganz soweit, aber die Lackindustrie ist auf einem guten Weg dorthin. Das größte Manko ist meiner Meinung nach allerdings, dass bisher keine allgemeingültigen Standards festgelegt wurden, die von der gesamten Branche aktzeptiert und angewendet werden. Auf den Punkt gebracht, hat es in der letzten Woche Susanne Struck, Evonik, mit ihrem Vortrag "Welches grün darfs sein?" auf der VILF-Jahrestagung in Neu-Isenburg. Momentan macht jeder das was er für richtig hält. Die einen setzten auf Life Cycle Assesments, andere sagen der CO2-Footprint ist eine geeignetes Maß.

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Michael Bross
19. September 2011 12:26:00 | Veröffentlicht von: Michael Bross, VdL e.V.
Eine Frage des guten Rufs

Institutionen aller Art leben von ihrem guten Ruf, der ihnen in der Gesellschaft Akzeptanz beschert. Das gilt auch für Unternehmen, die Produkte auf dem Markt anbieten möchten. Jedenfalls wenn es sich nicht um Monopolisten handelt, denen es egal sein kann, was die Kunden von ihnen denken, so lange sie nur kaufen (müssen). Alle jedoch, die im Wettbewerb bestehen wollen, brauchen...

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Miriam von Bardeleben
30. August 2011 16:39:00 | Veröffentlicht von: Miriam von Bardeleben, FARBE UND LACK
Der virtuelle Lack

Es gibt viele Bereiche, in denen virtuelle Gegenspieler die physischen Originale längst abgelöst haben. Beispiele dafür gibt es in allen Bereichen des täglichen Lebens. Wir schreiben E-Mails statt Briefe, und die Lohntüte ist schon vor 50 Jahren dem Girokonto gewichen. Vorbei sind die Zeiten, als man Filme zum Entwickeln gab, und unscharfe Fotos gleich beim Abholen als kostenpflichtigen Ausschuss im Mülleimer versenkte. Ganz im Gegenteil: Heute schaffen es selbst gelungene Motive oft nicht mehr auf‘s Papier, weil die digitale Version für alle Verwendungszwecke ausreicht.

Prinzipiell ist dieser Trend auch zu begrüßen, da bekanntlich die Rohstoffvorräte weltweit schrumpfen, während Müllberge unbeirrt in den Himmel wachsen. Gegenwärtig liegt der Pro-Kopf-Verbrauch an Rohstoffen bei 90 kg in den USA, 43 kg in Europa, 14 kg in Asien und 10 kg in Afrika. Ohne Zweifel müssen wir künftig noch besser haushalten beim Rohstoffeinsatz, nicht zuletzt um Kosten und Umweltauswirkungen zu mindern.

Auch in Brüssel macht man sich Gedanken über Wege zu höherer Ressourceneffizienz. Neben einer generellen Entkopplung des Ressourcenverbrauchs vom Wirtschaftswachstum gibt es ein konkret formuliertes Ziel:

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Kirsten Wrede
15. August 2011 13:31:00 | Veröffentlicht von: Kirsten Wrede, FARBE UND LACK
Neue biobasierte Rohstoffe - eine echte "Revolution"?

In nachrichtenarmen Monaten wie Juli und August fiel mir diese Meldung jetzt besonders ins Auge: "Wissensschaftler der North Dakota State University (NDSU) entwickeln revolutionäre biobasierte Rohstoffe aus Pflanzenmaterial".

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Meike Klemm
21. April 2011 12:15:00 | Veröffentlicht von: Meike Klemm, Verband der deutschen Lack- und Druckfarbenindustrie e.V.
Geld stinkt nicht - aber der Fisch stinkt vom Kopf her

"Gerüche werden nicht einfach von den Riechzellen in der Nase registriert. Vielmehr gibt deren Erregung nur den Startschuss für eine komplizierte Verarbeitung der Sinnesdaten in den neuronalen Netzwerken des Riechsystems. Dabei extrahiert das Gehirn die wichtigsten Informationen aus einer Flut von eingehenden Signalen, bewertet sie und setzt sie in Beziehung zu bisherigen Erfahrungen …" schreibt Neurobiologe Jörn Niessing vom Friedrich-Miescher-Institut in Basel in Spektrumdigital. "So beruht die Johannisbeernote eines guten Rotweins auf einer stark verdünnten Substanz namens Mercaptomethylpentanon. In hohen Konzentrationen riecht die Chemikalie jedoch nach - Katzenurin." Es ist anscheinend intern eine beschlossene Sache, dass der Ausschuss zur gesundheitlichen Bewertung von Bauprodukten (AgBB) die sensorische Prüfung von Bauprodukten in das Bewertungsschema aufnimmt.

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14. Februar 2011 12:09:00 | Veröffentlicht von:
Carbon-Footprint: ein entscheidendes Kriterium?

Nachhaltige Material- und Produktkonzepte sind für die Erhaltung einer lebenswerten Umwelt elementar. Globalbilanzen zur Schaffung einer fairen Vergleichsbasis bei neuen Prozessen und Materialien sind seit vielen Jahren Stand der Technik. Durch die CO2-Diskussion ist neuerdings der sogenannte Carbon-Footprint, im Prinzip ein Energieäquivalent, auch für Beschichtungsstoffe in den Fokus gerückt.

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23. Dezember 2010 12:11:00 | Veröffentlicht von:
Lacksystem mit dem höchsten Entwicklungspotenzial gesucht!

Gesetzliche Rahmenbedingungen und der Zwang zur Kostenreduzierung haben in den letzten beiden Jahrzehnten emissionsarmen Lacksystemen starke Wachstumsraten beschert. UV-Lacksysteme und Pulverlacke haben dadurch Marktanteile gewonnen. Auch wässrige Flüssiglacke haben einen erheblichen Anteil zur Verminderung der Lösemittelfreisetzung beigetragen. Im Bereich der Lackspezialitäten gewinnen flüssige Systeme mit anorganisch-organischen Bindemittelkonzepten an Bedeutung.

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Dr. Dietmar Eichstädt
24. November 2010 12:04:00 | Veröffentlicht von: Dr. Dietmar Eichstädt, Verband der deutschen Lack- und Druckfarbenindustrie e.V.
Das Paradoxon der Hochtechnologie - Zurück in die Zukunft

Nachhaltigkeit ist das Schlagwort unserer Zeit. Wir dürfen die Zukunft der nachfolgenden Generationen nicht durch ungezügelten Konsum, unwiederbringliche Ausbeutung von Ressourcen oder unnötige Energieverschwendung zerstören. Viele Menschen sehen den einzigen Ausweg aus diesem Dilemma in einem freiwilligen Konsumverzicht und einer Absenkung des Lebensstandards. Dieser Weg mag für einige wenige Idealisten gangbar sein; er löst aber nicht die Probleme dieser Welt. Ein anderer Ansatz ist viel sinnvoller: die Nutzung der Erfahrung der Natur.

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Dr. Dietmar Eichstädt
02. September 2010 12:03:00 | Veröffentlicht von: Dr. Dietmar Eichstädt, Verband der deutschen Lack- und Druckfarbenindustrie e.V.
Alte Zöpfe…

… abzuschneiden oder sich von liebgewordenen Dingen zu trennen, ist nicht leicht. Dies gilt auch und ganz besonders für den politischen Bereich – als Beispiel sei nur die Sektsteuer genannt, die zur Finanzierung der kaiserlichen Kriegsmarine eingeführt wurde und seit über 100 Jahren Bestand hat.

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