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21. Jan 2021 // Markt & Branche

Lanxess übernimmt Biozid-Spezialisten Intace

Der Spezialchemie-Konzern Lanxess will seine Position als führender Hersteller von Bioziden und antimikrobiellen Wirkstoffen ausbauen und übernimmt das französische Unternehmen Intace.
Lanxess geht davon aus, dass die Transaktion im ersten Quartal 2021 abgeschlossen wird.
Bildquelle: geralt - Pixabay (Symbolbild).

Der Biozid-Spezialist mit Sitz in Paris ist ein Hersteller von Spezial-Fungiziden für die Verpackungsindustrie. Lanxess und der Verkäufer haben dazu am 14. Januar 2021 eine entsprechende Vereinbarung unterzeichnet. Über den Kaufpreis wurde Stillschweigen vereinbart. Lanxess geht davon aus, dass die Transaktion im ersten Quartal 2021 abgeschlossen wird.

„Wir nehmen aktiv an der Marktkonsolidierung im Consumer-Protection-Bereich teil. Mit der Übernahme von Intace stärken wir unser Biozid-Angebot für Verpackungen und Etiketten in der Konsumgüterindustrie. Zudem begleiten wir einen Trend: Kunststoffe werden in Verpackungen mehr und mehr durch Papier ersetzt“, sagte Nicolas Gallacier, Marketing-Leiter Industrial Preservation & Coatings im Lanxess-Geschäftsbereich Material Protection Products.

Papier, Pappe, Seifenverpackungen, Etiketten und Banknoten

2020 hat Intace einen Umsatz im mittleren einstelligen Millionen-EUR-Bereich erwirtschaftet. Die Produkte des Unternehmens kommen insbesondere in Papier, Pappe, Seifenverpackungen, Etiketten und Banknoten zum Einsatz. „Wir gehen davon aus, dass wir das neue Produktportfolio innerhalb kurzer Zeit integrieren können. Die Kunden von Intace können daher schon bald von unserer globalen Aufstellung und unserem regulatorischem Know-how profitieren“, sagte Oliver Kretschik, Leiter der Business Line Biocides im Geschäftsbereich Material Protection Products.

Der Lanxess-Geschäftsbereich Material Protection Products beschäftigt etwa 660 Mitarbeiter und hat Produktionsstandorte in Krefeld-Uerdingen und Dormagen, Sudbury (Großbritannien), Pittsburgh und Memphis (USA), Jarinu (Brasilien), Jhagadia (Indien), Changzhou (China) und Singapur.

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