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11. Jan 2017 // Markt & Branche

Sika erzielt Rekordumsatz mit Wachstum in allen Regionen

In Lokalwährungen konnte der Umsatz 2016 um 5,6 % gesteigert werden und belief sich auf umgerechnet CHF 5,75 Mrd. (5,35 Mrd. EUR).

Jan Jenisch, Vorsitzender der Konzernleitung. Quelle: Sika

Zum breit abgestützten organischen Wachstum von 4,7 % haben insbesondere Investitionen in neue Fabriken, weitere Ländergesellschaften und die Markteinführung neuer Produkte beigetragen. Für das Geschäftsjahr 2016 wird ein Rekordgewinn erwartet.

Viertes Quartal 2016 leicht unter Erwartungen

Im vierten Quartal 2016 blieb das Wachstum in den Märkten aufgrund starker Vorjahreszahlen und einzelner Nachfrageverschiebungen leicht unter den Erwartungen. Alle Regionen erzielten Umsatzsteigerungen und konnten ihre Marktanteile weiter ausbauen. Starke überdurchschnittliche Zuwachsraten wurden in den USA, Mexiko, Großbritannien, Afrika, Südostasien, Australien und im Bereich Automotive erzielt.

Rekordzahlen bei Betriebsergebnis und Gewinn erwartet

Jan Jenisch, Vorsitzender der Konzernleitung von Sika: "Wir haben im Geschäftsjahr 2016 unsere Wachstumsstrategie mit einer Umsatzsteigerung von über 5 % erfolgreich fortgesetzt und erwarten auch Rekordzahlen beim Betriebsergebnis und Gewinn. Mit neun neuen Fabriken, vier weiteren Ländergesellschaften und vier Firmenübernahmen haben wir die Voraussetzung für weiteres zukünftiges Wachstum geschaffen. Diese 17 Kerninvestitionen, unsere gut gefüllte Produktpipeline und unsere starke Vertriebsorganisation lassen uns optimistisch in die Zukunft blicken."

Alle Regionen mit Wachstum

In der Region EMEA (Europa, Naher Osten, Afrika) wurde der Umsatz in Lokalwährungen um 4,8 % gesteigert. Die Kernmärkte Deutschland, Frankreich, Spanien und Italien verzeichneten gute Zuwachsraten. Starkes überdurchschnittliches Wachstum konnte in Großbritannien, Russland, Osteuropa und Afrika realisiert werden. Auf dem afrikanischen Kontinent ist Sika mit 18 Ländergesellschaften und 15 Produktionsstandorten vertreten und baut die Präsenz weiter aus. In Kuwait, Kamerun und Djibuti wurden neue Ländergesellschaften gegründet. In der äthiopischen Hauptstadt Addis Abeba wurde ein neues Werk für Betonzusatzmittel und in Kryoneri bei Athen eine Mörtelfabrik eröffnet.

Die Region Nordamerika erzielte ein Umsatzplus von 7,8 % in Lokalwährung. Dies ist insbesondere auf den beschleunigten Ausbau der Vertriebsstrukturen und der Supply Chain in den schnell wachsenden Ballungsgebieten zurückzuführen. Für zukünftige Impulse werden drei Akquisitionen in attraktiven Marktsegmenten sorgen. Mit L.M. Scofield stieß ein führendes Unternehmen im Bereich Farbzusatzstoffe für Transportbeton zum Konzern und mit FRC Industries ein Hersteller von Fasern für Beton. Die Übernahme von Rmax ermöglicht die Erweiterung des Portfolios um leistungsstarke Technologien für Gebäudehüllen, Fassaden- und Dachisolierungen.

Die Region Lateinamerika konnte mit einem Umsatzplus in Lokalwährungen von 5,0 % wachsen. Mexiko, Argentinien und Chile entwickelten sich stark. Hingegen führten die anhaltende Wirtschaftskrise in Brasilien sowie die teilweise signifikanten Abwertungen einiger Lokalwährungen zu einer Abschwächung des Geschäftsverlaufs. Die Investitionen in der Region umfassen eine neue Fabrik für Mörtelprodukte in Guayaquil, Ecuador, eine Automotive-Fabrik für Klebstoffe und Akustiklösungen in Sao Paulo, Brasilien, sowie die Gründung einer neuen Ländergesellschaft in Nicaragua mit Sitz in der Hauptstadt Managua.

Das Wachstum in der Region Asien/Pazifik betrug 3,6 %. Äußerst dynamisch entwickelten sich die Märkte in Südostasien und in der Pazifikregion mit deutlichen Umsatzsteigerungen. China verzeichnet im zweiten Halbjahr positive Wachstumszahlen. Die Investitionen in der Region umfassen die Akquisition von Ronacrete Ltd., einem führenden Mörtelproduzenten in Hongkong, und die Eröffnung einer neuen Fabrik in Perth an der australischen Westküste. Zudem wurde in Saraburi, Thailand, die zweite Fabrik für Mörtel und Betonzusatzmittel in Betrieb genommen. In Phnom Penh, Kambodscha, und in Yangon, Myanmar, wurden die jeweils ersten Fabriken eröffnet.

Ausblick

Für das Geschäftsjahr 2016 wird eine überdurchschnittliche Gewinnsteigerung mit einem Betriebsgewinn (EBIT) von CHF 780 bis 800 Millionen (726 bis 745 Mio. EUR) erwartet. Zielsetzung für das Geschäftsjahr 2017 ist die Fortsetzung der Wachstumsstrategie mit einer Umsatzsteigerung von 6 bis 8 % auf erstmals CHF 6 Milliarden (5,6 Mrd. EUR) und einer überproportionalen Gewinnsteigerung sowie der Eröffnung von 6-8 neuen Fabriken und 3-4 Ländergesellschaften.

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