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07. Aug 2019 // Rohstoffe

Multifunktionale Benetzungsadditive unterdrücken Schaumbildung

Der Einsatz von Additiven ist in der modernen Lackproduktion das normalste der Welt. Leider können sich verschiedene Additive aber negativ beeinflussen und sogar negieren. Ein aktueller Fachbeitrag zeigt, dass multifunktionale Additive hier Abhilfe schaffen können.

Benetzungs- und Schaumverhalten in einem acrylatbasierten Einbrennlack, links: Kraterbildung, Mitte: Schaumbildung, rechts: defektfreie Oberfläche. (Grafik: Münzing Chemie)

Modifizierte Polysiloxane sind beliebte Additive. Sie werden etwa eingesetzt, um die Benetzungseigenschaften von Lacken zu verbessern, indem sie die Oberflächenspannung des Systems unter die Oberflächenenergie des Substrates senken. Als stark grenzflächenaktive Substanzen können sie dabei jedoch schaumbildend und -stabilisierend wirken.

Ein aktueller Fachbeitrag in der FARBE UND LACK 8/2019 erläutert, das neu entwickelte Benetzungsadditive die Schaumbildung unterdrücken und so den zusätzlichen Einsatz von Entschäumungsadditiven überflüssig macht oder zumindest stark einschränken kann.  

Die neuen multifunktionellen Additive sind ebenfalls polysilxanbasiert und in Tests wurde gezeigt, dass es lediglich einen Schaumaufbau von 10 Vol.-% nach sich zieht, welcher sich zudem rasch wieder zersetzt. Eine der Polysiloxankomponenten weist eine Geministruktur auf, in der die beiden tensidartigen Molekülteile in der Nähe ihrer hydrophilen Kopfgruppen über einen Siloxanspacer miteinander verknüpft sind. Dies verleiht dem Netzmittel eine hohe Grenzflächenaktivität und macht es hinsichtlich der benötigten Einsatzmenge effizient.

Weitere Informationen zu diesem und anderen multifunktionalen Additiven wird die Autorin in einem kostenlosen Livestream am 14. August 2019 um 11 Uhr erläutern und wird dort auch für Fragen zur Verfügung stehen.

Der Fachbeitrag steht zudem für Abonnenten der Onlinebibliothek FARBEUNDLACK // 360° digital zur Verfügung.

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