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22. Jun 2022 // Markt & Branche

Interview: Moderne und kommunikative Arbeitswelt

Peter Lacke wurde als intelligent designte Arbeitswelt bei Top 50 Work Spaces ausgezeichnet. Wir sprachen mit Geschäftsführer David Peter über den Award, das Design von Arbeitsplätzen und den Aspekt der Arbeitssicherheit.

Das neue Gebäude von Peter Lacke wurde von Top 25 Work Spaces ausgezeichnet.
Bildquelle: Peter Lacke

Könnten Sie mehr zu der Auszeichnung erzählen?

David Peter: Best Workspaces ist der erste internationale Architektur-Award für intelligente Arbeitswelten. Der Callwey Verlag versammelt mit seinen Partnern die besten von einer unabhängigen Expertenjury beurteilten Workspace-Interiors und vernetzt Entscheider, Planer und  Hersteller digital und live. Die Vision des Best Workspaces-Awards ist all jene Konzepte, die auch international Pionierarbeit leisten, auf einer Plattform zu vereinen. Unser Architekturbüro Wannenmacher + Möller aus Bielefeld hat die Bewerbung für uns eingereicht und in der Rubrik Bürogebäude haben wir es unter die TOP 11 geschafft.

Worauf haben Sie besonders bei der Ausstattung und dem Bau der Gebäude geachtet?

Peter: Zeitloses Design und die Erschaffung einer Wohnatmosphäre standen bei der Planung besonders im Vordergrund. Ziel war eine Wohlfühlatmosphäre zu schaffen und daher haben wir bewusst Vitra als Innenausstatter gewählt, der sowohl Möbel für Zuhause, also auch für Bürolandschaften produziert. Auch die weiteren Partner USM und Artemide haben unterstützenden Wohncharakter.

Die Arbeitsplätze in der Verwaltung sind auf drei Ebenen in offenen Bürolandschaften organisiert. Auf jeder Etage ermöglichen Desk-Sharing-Plätze, Teeküchen und Lounge-Bereiche interaktives und kollaboratives Arbeiten und bieten moderne Arbeitsumgebungen. Neben Bereichen für interaktive Kommunikation ermöglichen zentral gelegene geschlossene Besprechungsräume auf jeder Etage akustisch abgeschirmte Meetings.

Arbeitssicherheit an erster Stelle

In Lackunternehmen ist auch der Aspekt der Arbeitssicherheit wichtig, wie haben Sie diese mit Design kombiniert?

Peter: Arbeitssicherheit und Brandschutz stehen immer an erster Stelle; dies ließ sich aber dennoch mit den Designvorstellungen vereinbaren, so dass die Wohnatmosphäre konsequent umgesetzt werden konnte. Unser Technikum entspricht den standardmäßigen Anforderungen eines Lackproduzenten. So haben wir es u.a. mit modernster Technik ausgestattet, um optimale Voraussetzungen zu schaffen. In unserer Anwendungstechnik befindet sich außerdem u.a. ein Spray-Roboter von der Firma ABB und weitere automatisierte Lackiertechnik.

Das Großraumbüro im Laborgebäude wurde ebenfalls von Vitra ausgestattet. Dieses zentral gelegene Atrium umfasst sämtliche Laborarbeitsplätze, die mit natürlichem Licht versorgt werden. Auf der Rückseite sind die Spritzkabinen von der Firma Rippert untergebracht, mit der dazugehörigen Technik direkt darüber gelegen, in einem separaten Technikgeschoss. Zur Bundesstraße hin ist das Erdgeschoss eingezogen mit einem überdachten Außenraum, der von einem Wasserbecken eingenommen wird. Dieses bietet attraktive Blickbeziehungen aus dem hier im Gebäude angrenzenden Designraum und der Mitarbeiterkantine.

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