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Montag, 28. September 2020
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Wissenschaft & Technik, Technologien, UV/EB Lacke

UV-härtende Druckfarben auf olefinischen Kunststoffen haften nun besser

Mittwoch, 24. November 2010

Forscher fanden heraus, dass bei PE-Folien, unabhängig von der Zusammensetzung der UV-Druckfarben, eine starke Korona-Vorbehandlung Grundvoraussetzung für eine gute Haftung ist.

REM-Aufnahme einer Korona-vorbehandelten PP-Folie mit LMWOM-Agglomeraten (Tröpfchenbildung). Quelle: Fraunhofer IPA

REM-Aufnahme einer Korona-vorbehandelten PP-Folie mit LMWOM-Agglomeraten (Tröpfchenbildung). Quelle: Fraunhofer IPA

UV-härtende Druckfarben haben nicht nur sehr gute Gebrauchseigenschaften, sie können auch energie- und materialsparend verarbeitet werden. Problematisch ist allerdings ihre oft ungenügende Haftung, insbesondere auf olefinischen Kunststoffen. Wissenschaftler am Fraunhofer-Institut für Produktionstechnik und Automatisierung (IPA) untersuchten und verbesserten die Haftung der UV-Drucke. Olefinische Kunststoffe (Polyethylen (PE) und Polypropylen (PP)) sind völlig unpolar und müssen vor dem Beschichten bzw. Bedrucken vorbehandelt werden. In der Verpackungsindustrie, dem Haupteinsatzgebiet von olefinischen Kunststoffen, werden Folien bzw. flächige Teile meist durch eine Korona-Entladung anoxidiert und damit polarer gemacht. Die Optimierung der Vorbehandlung und die Verbesserung der Haftung sind daher Schlüsselthemen. Die Forscher fanden heraus, dass bei PE-Folien, unabhängig von der Zusammensetzung der UV-Druckfarben, eine starke Korona-Vorbehandlung Grundvoraussetzung für eine gute Haftung ist. Einflussgrößen sind die Polarität der PE-Oberfläche sowie die Art und der Anteil der gebildeten polaren Gruppen. Bei den UV-Druckfarben war es wichtig, innere Spannungen durch die Auswahl der Bindemittelkomponenten (Präpolymer, Reaktivverdünner) zu vermeiden oder z. B. durch eine feucht-warme Lagerung abzubauen. Die Haftung der UV-Drucke konnte durch reaktive UV-Lackkomponenten verbessert werden.

Verwandte Links:

http://www.ipa.fraunhofer.de

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