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Sonntag, 18. August 2019
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Wissenschaft & Technik, Technologien

Röntgenlaser macht Molekülbildung sichtbar

Dienstag, 08. Dezember 2009

Der Röntgenlaser "European XFEL" erschließt der Forschung neue Anwendungsgebiete. Das kurzwellige Röntgenlicht mit sehr hoher Energie liefert bislang unbekannte Einblicke. So wird es möglich,Moleküle bei chemischen Reaktionen zu filmen oder Moleküle abzubilden.

Um die extrem kurzen und intensiven Röntgenlaserblitze zu erzeugen, werden hochenergetische Elektronenpakete durch spezielle Magnetanordnungen (Undulatoren) gelenkt Quelle: XFEL
Um die extrem kurzen und intensiven Röntgenlaserblitze zu erzeugen, werden hochenergetische Elektronenpakete durch spezielle Magnetanordnungen (Und...

Röntgenlicht wird bereits heute genutzt, um kleinste Strukturen zu untersuchen. Es eignet sich jedoch nicht, um chemische Reaktionen in Echtzeit zu beobachten. Der Röntgenlaser "European XFEL" erlaubt nun, in völlig neue Größenordnungen vorzudringen. Die Abkürzung steht dabei für "X-ray free-electron laser", also einen Freie-Elektronen-Laser im Röntgenbereich. In dem Röntgenlaser werden Elektronen auf hohe Energien beschleunigt und zur Aussendung von Röntgenlicht mit besonderen Eigenschaften angeregt. Die Wellenlänge dieses Lichts ist so klein, dass selbst atomare Details erkennbar werden. Sie kann im Bereich zwischen sechs und einem Zehntel Nanometer variiert werden. Die Leuchtstärke ist in ihren Spitzenwerten milliardenfach höher als die modernster Röntgenquellen, d.h. der Ringquellen für Synchrotronstrahlung. Seine mittlere Leuchtstärke ist zehntausendfach höher. Damit werden sich ganz neue Klassen von Molekülen und Nanosystemen untersuchen lassen.

Verwandte Links:

http://www.xfel.eu

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