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Samstag, 24. August 2019
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Wissenschaft & Technik, Technologien

Mechanismus der Kunststoffherstellung

Montag, 07. Dezember 2009

Neue grundlegende Erkenntnisse über die Reaktionen in Polymerisationsprozessen wurden an der TU Graz gewonnen.

Georg Gescheidt-Demner von der TU Graz mit seinem Team Quelle: TU Graz

Georg Gescheidt-Demner von der TU Graz mit seinem Team Quelle: TU Graz

Obwohl polymere Materialien, also Kunststoffe, heutzutage bereits in vielerlei Form Einsatz finden, gibt es noch unzählige Rätsel rund um die langen Molekülketten. Ein Rätsel gelüftet hat nun ein Forscherteam der TU Graz: Es hat einen "Rückwärtsgang" im Anfangsstadium von Polymerisationsprozessen entdeckt. Dadurch entsteht die Möglichkeit, bereits frühzeitig in das Kettenwachstum der Moleküle einzugreifen und so den entstehenden Kunststoff mit neuen Eigenschaften auszustatten. Konkret geht es um die photoinitiierte radikalische Polymerisation, bei der Radikale mittels Belichtung gebildet werden und damit die Entstehung von sehr widerstandsfähigen Kunststoffen bewirken. Die neuen Experimente zeigen, dass diese Reaktion bereits in einem frühzeitigen Wachstumsstadium auch zurücklaufen kann. Sie ist dadurch beeinflussbar und lenkbar. Potenzielle Anwendungsmöglichkeiten liegen in zahlreichen Bereichen, von verschiedenen Kunststoffen über Klarlackierungen in der Automobilindustrie bis zu Möbelbeschichtungen und Kontaktlinsen. Die Ergebnisse sind im Fachjournal "Angewandte Chemie", Band 121, Ausgabe 49, S. 9523 - 9525, nachzulesen.

Verwandte Links:

http://www.tugraz.at

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