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Donnerstag, 12. Dezember 2019
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Wissenschaft & Technik, Technologien

Barrierewirkung von Eisenglimmer in Kombination mit aktiven Korrosionsschutzpigmenten

Montag, 24. Juni 2019

Eine Studie geht der Frage nach, ob die Barrierewirkung von Eisenglimmer nicht nur in Zwischen- und Deckbeschichtungen, sondern auch in Grundierungen eine Verbesserung der Schutzeigenschaften erwirkt.

Durch die lamellaren Pigmente wurde die Barrierewirkung der Beschichtungen erhöht (Symbolfoto). Quelle kwanchaift – stock.adobe.com.

Durch die lamellaren Pigmente wurde die Barrierewirkung der Beschichtungen erhöht (Symbolfoto). Quelle kwanchaift – stock.adobe.com.

Beschichtungen für den Korrosionsschutz haben eine enorme wirtschaftliche Bedeutung. Daher werden immer wieder verschiedene Versuche unternommen, um die Korrosionsschutzwirkung durch Kombination verschiedener Lackrohstoffe, wie u.a. Bindemittel und Pigmente, im Schichtaufbau zu verbessern. Eisenglimmerpigmente wurden bisher hierfür nur in den Zwischen- und Deckbeschichtungen eines Korrosionsschutzsystems eingesetzt. Hier zeigten die lamellaren Pigmentpartikel eine ausgezeichnete Barrierewirkung, wodurch eine Verzögerung der Korrosion durch die Verlängerung der Diffusionswege erreicht wird.

In einer aktuellen Forschungsarbeit wird die Frage beantwortet, ob die Barrierewirkung der Eisenglimmer auch in Grundierungen eine Verbesserung der Schutzeigenschaften erwirken kann. Somit wird die Wirkung von Eisenglimmer in Kombination mit aktiven Korrosionsschutzpigmenten in Grundierungen untersucht

Dazu wurden zwei verschiedene Eisenglimmertypen, beide mit einer lamellaren Struktur, mit drei verschiedenen aktiven Phosphat-Korrosionsschutzpigmenten in einem Epoxid-Polyamidoamin-Bindemittelsystem kombiniert. Die hergestellten Beschichtungsstoffe wurden auf Substrate mit unterschiedlichen Vorbehandlungen aufgetragen, um auch den Einfluss des Substrates bewerten zu können.

Zur Beurteilung der Korrosionsschutzeigenschaften der verschiedenen Beschichtungssysteme wurden zwei Standard-Prüfungen, der neutrale Salzsprühtest und der Kondenswassertest, herangezogen. Für die Untersuchung der Wasseraufnahme und der Barrierewirkung der Beschichtungen wurden Elektrochemische Impedanzspektren aufgenommen.

Keine nennenswerten Verbesserungen in Hinsicht auf den Korrosionsschutz

Die Ergebnisse zeigen, dass durch den Einsatz von Eisenglimmer in aktivpigmentierten EP-Grundbeschichtungen keine nennenswerten Verbesserungen in Hinsicht auf den Korrosionsschutz und die Nasshaftfestigkeit erzielt werden konnten, da die Proben ohne Eisenglimmer bereits gute Ergebnisse in Hinsicht auf Rost- und Blasengrad aufweisen. Jedoch konnte, durch die lamellaren Pigmente die Barrierewirkung der Beschichtungen erhöht und die Wasseraufnahme verringert werden, was im Allgemeinen zur Verbesserung des Korrosionsschutzes beiträgt.

Die Studie wurde als Bachelorarbeit von Sara Riek Warwel an der Hochschule Esslingen verfasst.

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