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Freitag, 30. Oktober 2020
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Wissenschaft & Technik, Produktions- & Prüftechnik

Gute Ideen zur nachhaltigen Logistik und Transportsicherheit ausgezeichnet

Dienstag, 29. September 2015

Drei herausragende Konzepte in den Bereichen Transportsicherheit und nachhaltige Logistik sind mit dem diesjährigen Responsible-Care-Wettbewerb des VCI ausgezeichnet worden.

Die Preisträger des Responsible-Care-Wettbewerbs 2015. Quelle: VCI

Die Preisträger des Responsible-Care-Wettbewerbs 2015. Quelle: VCI

Die Preisträger wurden am 25. September 2015 auf der Mitgliederversammlung des VCI in Hamburg ausgezeichnet. Der Wettbewerb startete unter dem Motto "Wir haben gute Ideen für Transportsicherheit und nachhaltige Logistik". Er ist ein Beitrag zu "Chemie hoch 3", der Nachhaltigkeitsinitiative der deutschen Branche.

Transportsicherheit bei Gefahrgut optimieren

Der erste Preis geht nach Brunsbüttel an die Total Bitumen Deutschland GmbH, mit dem Projekt "Optimierung der Transportsicherheit bei Gefahrgut": Die Fahrer von Gefahrgütern werden durch einen Wettbewerb dazu motiviert, sich mit der Transportsicherheit und dem eigenen Sicherheitsverhalten intensiv auseinanderzusetzen. Mit der Teilnahme, die freiwillig ist, können sie im Laufe des Jahres Punkte sammeln. Am Ende des Jahres wird der Fahrer mit den meisten Punkten belohnt, zusätzlich wird auch das beste Speditionsteam prämiert.

Die Jury beeindruckte, dass "die Anwendbarkeit nicht nur auf die eigenen Beschäftigten beschränkt ist, sondern die Mitarbeiter der Transportdienstleister intensiv eingebunden werden". Auch sei "das Konzept besonders gut zur Nachahmung für andere Betriebe geeignet". Darüber hinaus habe dieses Projekt in besonderer Weise "den Faktor Mensch berücksichtigt". Außerdem sieht die Jury darin einen überzeugenden Ansatz, dass Total Bitumen "Verantwortung über das eigene Werkstor hinweg" übernimmt, indem es auch Fremdfirmen mit einbezieht.

Von Mitarbeitern initiiert

Mit dem zweiten Platz ehrte die Jury die Delo Industrie Klebstoffe GmbH & Co. KGaA, Windach, und ihr Projekt "Logistik – sicher und nachhaltig". Den Anstoß für dieses Projekt gaben die Mitarbeiter des Unternehmens. Ein Logistikteam, dem Mitarbeiter aus allen Abteilungen angehören, setzt sich regelmäßig zusammen und entwickelt ein Konzept zur fortlaufenden Verbesserung: Verpackungsmaterial wird reduziert, Qualität und Sicherheit der Lieferungen erhöht und die Zahl der Lieferungen optimiert. Ein Projekt, das nicht nur den internen Aufwand minimiert, sondern auch einen wichtigen Beitrag zur nachhaltigen Logistik leistet.

"Hier überzeugte besonders, dass es sich um ein präventives Projekt handelt, das die Mitarbeiter initiiert haben", so die Jury. "Der finanzielle Aufwand hält sich in Grenzen und die Umsetzung des Projekts lässt sich auch leicht auf andere Firmen übertragen".

Effizientes Containermanagement

Das Projekt "Transportoptimierung für Überseetransporte" von der Wacker Chemie AG erhielt den dritten Preis. Bei dem Beitrag des Münchner Konzerns handelt es sich um ein nachhaltiges Konzept zum effizienten Containermanagement mit dem Ziel, Leerfahrten zu vermeiden und CO2-Emissionen zu senken. Das Unternehmen hat damit bereits signifikante Erfolge erzielt: Seit 2011 konnte Wacker seine Leerfahrten um 20 Prozent senken. Das umfassende Logistikkonzept überzeugte die Jury durch den "quantifizierbaren Erfolg des Projektes" und "die Optimierung der gesamten Logistikkette".

Die drei prämierten Projekte hatten sich bereits in Wettbewerben der VCI-Landesverbände durchgesetzt, an denen mehrere Dutzend Unternehmen teilgenommen haben.

Unabhängige Jury etnscheidet

Über die Preisvergabe entschied eine unabhängige Jury: Egbert Biermann, Industriegewerkschaft Bergbau, Chemie, Energie; Dr. Anton Erhard, Bundesanstalt für Materialforschung; Henning Krumrey, Wirtschaftswoche; Professor Ferdinand Schüth, Max-Planck-Institut für Kohlenforschung; Dr. Helge Wendenburg, Bundesministerium für Umwelt, Naturschutz, Bau und Reaktorsicherheit, sowie Dr. Utz Tillmann, Verband der Chemischen Industrie.

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