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Sonntag, 12. Juli 2020
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Wissenschaft & Technik, Produktions- & Prüftechnik

Den Partikelaufbau von Nanostrukturen in 3D erfassen

Dienstag, 20. April 2010

Die Friedrich-Alexander Universität Erlangen-Nürnberg (FAU) bekommt ein neues "Auge", mit dem Wissenschaftler die Wunderwelt von Nanomaterialen untersuchen können.

Fehler im Kristallaufbau, wie hier bei einem winzigen Silberteilchen sind mit TEM gut erkennbar. Quelle: EAM/AG Elektronenmikroskopie

Fehler im Kristallaufbau, wie hier bei einem winzigen Silberteilchen sind mit TEM gut erkennbar. Quelle: EAM/AG Elektronenmikroskopie

In einem Transmissionselektronenmikroskop (TEM) werden die Elektronen, die aus einer feinen Metallspitze austreten, mit ca. 300.000 Volt beschleunigt, so dass sie 80 % der Lichtgeschwindigkeit erreichen und eine extrem kurze Wellenlänge annehmen. Damit können millionenfach vergrößerte Bilder geliefert und einzelne Atome abgebildet werden. Das Besondere an dem Gerät der Friedrich-Alexander Universität Erlangen-Nürnberg ist die Linsenkorrektur, die es erstmals erlaubt, die Fehler der elektromagnetischen Linsen auszugleichen. So gelingt es den Wissenschaftlern, noch höhere Auflösungen zu erzielen und Partikel, Funktionsmaterialien, Nanostrukturen sowie Grenzflächen auf atomarer Skala wesentlich präziser zu untersuchen. Mit dem neuen Mikroskop ist es nun möglich, die atomare Struktur von Partikeln und Materialien mit großer Schärfe abzubilden, den dreidimensionalen Aufbau und die chemische Zusammensetzung im Bereich von Milliardstel Metern zu erfassen. Am 30. April 2010 weiht die Universität das TEM "Titan3" und das eigens dafür errichtete Gebäude in einem Festakt offiziell ein.

Verwandte Links:

http://www.uni-erlangen.de

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