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Sonntag, 08. Dezember 2019
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Wissenschaft & Technik, FARBEUNDLACK // PREIS

Ein Traum wird wahr

Donnerstag, 01. November 2012

Quereinsteiger erhält den FARBE UND LACK-Preis 2012

Prof. Thomas Brock und Dr. Sonja Schulte übergeben den FARBE UND LACK Preis an Dr. Christian Walter (Mitte)

Prof. Thomas Brock und Dr. Sonja Schulte übergeben den FARBE UND LACK Preis an Dr. Christian Walter (Mitte)

Die Leser unserer Fachzeitschrift und die Fachjury haben abgestimmt: in diesem Jahr erhält Dr. Christian Walter, Deutsche Amphibolin-Werke von Robert Murjahn Stiftung & Co KG, den in der Branche begehrten FARBE UND LACK-Preis. Auf der GDCh Jahrestagung in Bremerhaven nahm er die Auszeichnung entgegen und sprach mit der Redaktion über großartige Momente.

Was haben Sie gedacht, als Sie erfahren haben, dass Sie mit dem FARBE UND LACK-Preis ausgezeichnet werden?
Dr. Christian Walter: "Das kann nicht sein" - so war meine erste Reaktion auf die Benachrichtigung den Preis erhalten zu haben. Ungläubige Freude trifft es wohl am besten. Natürlich hat sich der Moment aber großartig angefühlt.

Welche Bedeutung hat die Auszeichnung mit dem Branchenpreis für Sie?
Dr. Christian Walter: Dieses ist schwieriger zu beantworten. Es zeigt mir, dass die Grundlagenforschung in der Industrie doch eine Bedeutung hat. Für mich ist sozusagen ein Traum wahr geworden.

Wie sind Sie zur Lackbindustrie gekommen? Was macht Ihnen am meisten Spaß in der Farben- bzw. Lackentwicklung?
Dr. Christian Walter: Ich bin Quereinsteiger, dies war auch ein Einstellungskriterium für meine jetzige Stelle. Ich sollte unvorbelastet an das Thema Farben und Lacke herangehen. Ich finde es klasse, dass meine Arbeit sehr stark anwendungsbezogen ist. Man entwickelt eine Beschichtungen und kann das Ergebnis sehen und anfassen. Im Gegensatz zu meiner Zeit an der Universität, dort ist das wirkliche Nutzen von erarbeiteten Ergebnissen häufig nur zweitrangig. 

Sie haben ein Jahr in Japan verbracht. Welches großartigen Momente verbinden  Sie mit dem Auslandsaufenthalt?
Dr. Christian Walter: Die Gelegenheit in meinem Post-Doc-Jahr ein Jahr in Japan zu verbringen habe ich nutzen wollen. Mich haben das Land und die Kultur schon immer interessiert. Vor allem vermisse ich das leckere Essen. Yakatori, eine Geflügelspezialität am Spieß, war mein Leibgericht. Als weitere positive Erinnerung verbinde ich Karaoke mit meinem Aufenthalt in Japan. Nach einem Jahr verfüge ich auch über ein solides Repertoire an Liedern. "Piano Man" von Billy Joel ist meine stärkste Nummer.

Worin sahen Sie die größte Herausforderung im Land der aufgehenden Sonne?
Dr. Christian Walter: Der Alltag in Japan war die größte Herausforderung. Abseits der Universität, musste ich schnell merken, dass man mit Englisch nicht weit kommt. Keine Alltagssituation hat auf Anhieb funktioniert. Das war natürlich sehr schwer. Vor Reisebeginn habe ich aber einen Intensivkurs besucht, um ein wenig japanisch zu lernen. Nun kann ich den Alltag aber meinen Sprachkenntnissen ganz gut meistern. Derzeit ist meine Freundin in Japan. Wenn ich sie im Oktober besuche, kann ich testen wie viel noch hängen geblieben ist.

Wo stellen Sie den Preis auf und was machen Sie mit dem Preisgeld?
Dr. Christian Walter: Der Preis wird definitiv nicht in meinem Büro stehen. Da es sich um eine Gemeinschaftsarbeit handelt, wird er entweder bei unserer Sekretärin aufgestellt oder im Labor. Mit dem Preisgeld gehen wir alle gemeinsam essen. Wohin ist auch noch nicht entschieden. Leider gibt es hier im Raum kein japanisches Restaurant, in dem Yakatori angeboten wird.

Dieses Gespräch führte Damir Gagro

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