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Mittwoch, 20. November 2019
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Wissenschaft & Technik, FARBEUNDLACK // PREIS

„Der Preis ist ein direktes Feedback“

Montag, 12. Dezember 2011

Auf der VILF-Jahrestagung fand die Verleihung des FARBE UND LACK-Preises statt. Fachjury und Leser unserer Zeitschrift haben Harald Oehler, Deutsches Kunststoff-Institut, als diesjährigen Sieger auserkoren. Der Gewinner freut sich über die Auszeichnung, die ihm als zusätzliche Motivation für seine künftigen Projekte dienen soll. 

Harald Ohler erhält den FARBE UND LACK-Preis 2011

Harald Ohler erhält den FARBE UND LACK-Preis 2011

?    Was haben Sie gedacht als Sie erfahren hatten, dass Sie den FARBE UND LACK-Preis gewonnen haben?
Harald Oehler: Dass ich den Preis erhalten habe, war eindeutig eine Überraschung für mich, mit der ich nicht gerechnet habe. Ich war sehr erfreut, denn wenn man für seine Arbeit in dieser Form gewürdigt wird, ist das schon sehr schön. Ich bin nicht davon ausgegangen den FARBE UND LACK-Preis zu erhalten als der Fachbeitrag eingereicht wurde.
?    Welche Bedeutung hat die Auszeichnung für Sie?
Oehler: Zunächst ist eine solche Auszeichnung ein direktes Feedback zu meiner Arbeit. Die Würdigung geschieht sonst in Form des Zitierens, und das bekommt man meist nur indirekt mit. Der FARBE UND LACK-Preis ist ein direktes Lob und eine direkte Anerkennung zugleich. Es ist vergleichbar mit dem Applaus, den ein Bühnendarsteller unmittelbar nach seiner Vorstellung zu hören bekommt und nicht erst auf die Einschaltquoten des letzten Zeitraumes warten muss.
Persönlich freue ich mich insbesondere darüber, dass neben der Jury auch die Leser der FARBE UND LACK darüber abstimmen, welcher Autor eines Fachartikels mit dem Preis ausgezeichnet werden soll. Die Anerkennung dieser beiden Gruppen erfreut mich natürlich.
Beruflich ist dies auch ermutigend. Der Preis würdigt das Projekt und die Forschungspartner. In diesem Sinn geht mein Dank und Lob auch an die Arbeitsgemeinschaft industrieller Forschungsvereinigungen "Otto von Guericke" e.V. (AiF), die insbesondere den Mittelstand fördert.
?    Wie verlief die Zusammenarbeit mit Ihrem Koopearationspartner?
Oehler: Die Zusammenarbeit mit dem Fraunhofer IPA, damals FPL, war sehr fruchtbar und so hatten wir einen kompetenten Partner. Methodisch war die Kooperation untergliedert, aber inhaltlich lief die gemeinsame Arbeit fachübergreifend ab.
Das Projekt verlief reibungslos, eine sozusagen mustergültige Zusammenarbeit mit unserem Partner. Die Adaption der Messmethode "Ultraschallmikroskopie" an die Anforderungen der Lacke und Beschichtungen zur Schadensfrüherkennung war eine zeitintensive Herausforderung, die wir dank der vorbildlichen Zusammenarbeit meistern konnten. Auszuarbeiten, wie genau die Methoden "Ultraschallmikroskopie" (beim DKI) und "Elektrochemische Impedanzspektroskopie" (beim FPL) einzusetzen sind, um Delamination von Farben und Lacken im Frühstadium der Schädigung zu identifizieren, hat viel Einsatz von uns allen gefordert, war aber am Ende auch erfolgreich.
?    Wie sind Sie beruflich in den Bereich Farben und Lacke gekommen?
Oehler: Ich habe am Deutschen Kunststoff-Institut diplomiert und bin nun als wissenschaftlicher Mitarbeiter in der Abteilung "Physikalische Charakterisierung" beschäftigt. Über meine Tätigkeit mit Ultraschallmessverfahren und –methoden bin ich zum Beschichtungs- und Oberflächenbereich gelangt.
?    Wo stellen Sie den Preis auf? Was werden Sie mit dem Preisgeld machen?
Oehler: Natürlich geht ein großer Teil des Lobes an meine Kollegen, die mich hier tatkräftig unterstützt haben. Aus diesem Grund möchte ich den Preis gerne zunächst im Institut aufstellen, damit er auf der Arbeit stets sichtbar ist und uns als zusätzliche Motivation dienen kann. Und eine kleine Feier mit meinen Kollegen wird sicher auch stattfinden.

Dieses Interview führte Damir Gagro

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