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Samstag, 15. Dezember 2018
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Wissenschaft & Technik, Anwendungsbereiche

Entwicklung eines stark korrosionsbeständigen Copolymers für Metalloberflächen

Dienstag, 09. Oktober 2018

Vor kurzem haben Wissenschaftler das Korrosionsverhalten von Edelstahl AISI 316 untersucht, der mit modifiziertem Fluorpolymer im marinen Zustand beschichtet ist.

Messungen zufolge erhöhte sich der Korrosionsschutz von Edelstahl 316 durch die Verwendung der KP-Mischung (eine Kombination aus PVDF + PMMA) drastisch. Quelle: Paco Verdera – Fotolia.com.
Messungen zufolge erhöhte sich der Korrosionsschutz von Edelstahl 316 durch die Verwendung der KP-Mischung (eine Kombination aus PVDF + PMMA) drast...

In der maritimen Industrie erfordert die Korrosionsbeständigkeit von Edelstahl eine weitere Oberflächenverbesserung und einen weiter verbesserten Schutz durch Oberflächenbeschichtungen. In einer neuen Studie wurde festgestellt, dass ein technisches Copolymer aus Polyvinylidenfluorid (PVDF) in Verbindung mit einer Polymethylmethacrylat (PMMA)-Mischbeschichtung eine hervorragende Korrosionsbeständigkeit für Metalloberflächen aufweist, die Schutz vor stark korrosiven Meeresumgebungen bieten. Elektrochemische Messungen deuten darauf hin, dass der Korrosionsschutz von Edelstahl 316 drastisch erhöht wurde, wenn die KP-Mischung (eine Kombination aus PVDF + PMMA) verwendet wurde, was zu einem neuen Satz von Korrosionseigenschaften und morphologischen Eigenschaften führte.

Deutlicher Rückgang der Korrosionsrate

Der Korrosionsschutz der KP-Beschichtung erwies sich als sehr effektiv, um die Stromdichte im passiven Bereich von 2,19 × 10-5 A/cm2 (bei blankem Edelstahl) auf 2,63 × 10-10 A/cm2 und das Potential im passiven Bereich bei 0,25 V zu reduzieren. Es folgte ein deutlicher Rückgang der Korrosionsrate im Vergleich zu reinen PMMA- und PVDF-Filmen bei der Einwirkung von künstlichem Meerwasser. Mit dem KP-Film übertrafen die Impedanzmessungen die anderer Filme, mit einer auffälligen Nonpeak-Geraden im Phasenwinkeldiagramm. Optische Beobachtungen zeigten, dass unter den Beschichtungen Korrosionsgruben und Delaminationsbereiche vorhanden waren.
Die Studie wurde veröffentlicht in: Journal of Coatings Technology and Research  September 2018, Volume 15, Issue 5, pp 945–955.

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