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Mittwoch, 21. August 2019

Wasserbasierte UV-Lacke: Verbesserte Leistungsfähigkeit und vernachlässigte Energiekosteneinsparung?

Freitag, 10. Oktober 2014 | Veröffentlicht von: Sonja Specks, FARBE UND LACK

Es ist gefühlt ein Schritt rückwärts, bevor es wieder zwei nach vorne gehen kann. So sehe ich das beim Wachstum an wasserbasierten UV-Entwicklungen.

Die ersten UV-Patente kamen schon 1946 auf. Holzlacke wurden zum Beispiel in dieser Zeit schon mit UV Licht gehärtet. Bis heute zählt vor allen Dingen das Argument der geringeren Energiekosten. Damit wird sogar die Amortisation in das neue Verfahren für jeden ofenhärtenden Kunden vorgerechnet. Irritierend ist dementsprechend, dass der UV Markt trotz der guten Argumente stagniert.

Ist der geringere Energieverbrauch nun doch egal?

Wird jetzt der Anreiz in diese Technologie wieder erhöht? Interessiert beobachte ich, dass es im Bereich der wasserbasierten UV-Technologie viele neue Entwicklungen gibt. Technologisch betrachtet eine sehr interessante Variante, da viele Nachteile aus dem jeweiligen Bereich, also rein wasserbasiert bzw. 100% strahlenhärtend ausgemerzt werden können. So erläutert auch Patrick Glöckler in seinem Buch "Radiation Curing", dass sich gerade für kratzfeste Hochglanzbeschichtungen Verbesserungen mit diesem Technologie-Mix auch im Vergleich zur reinen wasserbasierten Variante ergeben.

Vielleicht ist es auch psychologisch einfacher: Anstatt den kompletten Ofen abzubauen oder auszuschalten, wird nur eine Lampeneinheit zusätzlich eingebaut. Damit kann bei einem mögliche Versagen - Zweifel sind bei einem Wechsel immer vorhanden - der neuen Technologie sehr schnell wieder auf Altbekanntes zurückgegriffen werden.

Nur das Argument der gesparten Energie kann dann nicht mehr gelten. Ist dieser Aspekt also nun doch egal? Zählt nur die Leistung? Belustigt musste ich feststellen, dass mit diesem Schritt zurück auch eine andere Perspektive eingenommen wird: Diese Technologie wird nicht mehr energietechnisch betrachtet, sondern was zählt ist nun der Vergleich mit Lösemittelbeschichtungen und deren Nachteilen.

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