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Samstag, 24. August 2019

Produktionsstandort Deutschland: Verlagerungstrend ins Ausland ebbt ab

Dienstag, 02. April 2013 | Veröffentlicht von: Damir Gagro, FARBE UND LACK

Der Trend, Fabriken im Inland zu schließen, um sie ins Ausland zu verlagern ist rückläufig. Der "Spiegel" berichtet, dass die Quote zwischen 2010 und 2012 auf 8 % gesunken sei. Im Jahr 2003 sah dieses noch ganz anders aus. Damals gaben fast 25 % der Unternehmen an, Teile ihrer Produktion ins Ausland verlagert zu haben. Heißt dies nun, dass deutsche Firmen nicht mehr an der Internationalisierung ihrer Unternehmen interessiert sind?

Nein, denn "Unternehmen investieren sehr wohl in Produktionsressourcen im Ausland, aber nicht zu Lasten heimischer Standorte", heißt es in der Studie des Fraunhofer-Instituts. Zu begründen sei dies mit "schwindenden Vorteilen" bei den Lohnkosten im Ausland sowie der schlechteren Qualität. Zusätzlich  sei ein gut ausgebautes Verkehrsnetz enorm wichtig, um beispielsweise Kunden schneller erreichen zu können. Das Gütesiegel "Made in Germany" und das branchenspezifische Know-how, durch qualifizierte Facharbeiter sind also weitere Vorteile, die den Verlagerungstrend stoppen. Diese Faktoren sind in Deutschland gegeben und machen den Standort für Unternehmen wieder attraktiver. Inwiefern wird sich dieser Trend auch stärker in der Farben- und Lackbranche bemerkbar machen? Wird diese Entwicklung eventuell sogar den Verlagerungstrend in umgedrehter Form, vom Ausland wieder zurück nach Deutschland, mit sich ziehen? Ich bin gespannt auf die Kommentare aus der Branche.       

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