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Mittwoch, 21. August 2019

„Made in Germany“ in Gefahr?

Dienstag, 29. April 2014 | Veröffentlicht von: Damir Gagro, FARBE UND LACK

Das europäische Parlament einem Gesetzesentwurf zugestimmt, der unter anderem deutlich schärfere Kriterien dafür vorsieht, welche Produkte die Kennzeichnung "Made in Germany" tragen dürfen. Diese Änderung soll mehr Transparenz für Verbraucher schaffen, stößt aber auf Kritik in der deutschen Industrie.

In der Regel müsste damit künftig das Land des letzten wesentlichen Fertigungsschrittes auf dem Siegel auftauchen. Stammt ein Produkt aus einem oder mehreren EU-Ländern, können die Hersteller es auch als "Made in EU" kennzeichnen.

Viele deutsche Unternehmen entwickeln ihre Waren in der Bundesrepublik, lassen sie aber in anderen Ländern herstellen und kennzeichnen sie mit dem Siegel "Made in Germany". Die Kennzeichnung ist aber auch ein Qualitätssiegel. So würden die neuen Regeln Unternehmen besonders hart treffen, die global tätig sind und Waren im Ausland produzieren. Die Entwicklung von High End Produkten, wie es bei vielen Formulierungen von Farben und Lacken der Fall ist, gehört aber zum wesentlichen Bestandteil. Diese Entwicklungsarbeit sollte auch honoriert werden. Ob die Farbe dann in einem Land im Osten oder Süden Europas hergestellt und abgefüllt wird, sollte dann nebensächlich sein. Denn das Know How des German Engineering steckt in den Farben. Und diese sollten zu Recht mit dem Qualitätssiegel "Made in Germany" gekennzeichnet werden.

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