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Donnerstag, 12. Dezember 2019

„Made“ in Germany?

Donnerstag, 02. Februar 2012 | Veröffentlicht von: Miriam von Bardeleben, FARBE UND LACK

Seit Jahrzehnten steht das Siegel "Made in Germany" für Top-Produkte aus Deutschland. Weltweit verkaufen sich Autos und Maschinen mit diesem Label hervorragend – auch wenn sie hierzulande im Extremfall nur aus ausländischen Teilen zusammen­geschraubt werden. Die inzwischen offiziell dementierten Pläne der EU-Kommission, diese großzügige Auslegung zu kippen, hätten nach allgemeiner Einschätzung der deutschen Industrie das Ende dieser Qualitätsbezeichnung bedeutet. Auch wenn sich das Thema dem
Anschein nach nicht konkretisieren wird, bleibt doch die landauf landab diskutierte Frage: Wie ist der Wert des Labels "Made in Germany" eigentlich faktisch zu bemessen?

Deutsche Lackhersteller, wie Ralf Schwartz von der Lackwerke Peters GmbH + Co. KG betonen nach wie vor den "sehr hohen Stellenwert" der Marke "Made in Germany", durchaus als Mehrwert für die eigenen Produkte gesehen wird. Das gilt natürlich erst Recht für die deutschen Lieferanten von Produktionstechnologie, deren Maschinen nicht zuletzt in asiatischen Lackfabriken auf große Nachfrage stoßen. Wie sehen Sie das, liebe deutsche Lackhersteller? Spiegeln Ihre ausländischen Kunden Ihnen, dass sie Wert legen auf die deutsche Qualitätsgewährleistung, die bei "Made in Germany" mitschwingt? Und entfaltet dieser teils ideelle, durch deutsche Gründlichkeit bei der Qualitätskontrolle aber auch faktische Wert selbst dann seine verkaufsfördernde Wirkung, wenn die Vormaterialien überwiegend nicht aus Deutschland stammen? Lassen Sie Ihre Branchenkollegen und mich wissen, wie Sie persönlich darüber denken!

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