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Freitag, 23. August 2019

Lösemittelhaltige Lacke: Totgesagte leben länger

Montag, 19. Dezember 2011 | Veröffentlicht von: Damir Gagro, FARBE UND LACK

Die Gesetzgebung hat maßgeblich dazu beigetragen den Einsatz von wasserbasierten Systemen in vielen Anwendungen zu fördern. Aber nicht nur die Regularien, sondern auch der Markt selbst verlangt nach diesen Systemen, da die Konsumenten wasserbasierte Technologien mit niedrigem oder keinem VOC-Gehalt nachfragen. Und der Lackhersteller produziert was der Kunde kaufen möchte. Bedeutet dies nun das Aus für lösemittelhaltige Systeme.

Ich glaube, dass es auch in absehbarer Zukunft eine Nische für lösemittelhaltige Systeme geben wird. Sie können derzeit noch nicht komplett durch wässrige, weniger toxische Systeme ersetzt werden, wie zum Beispiel im Markt für Can & Coil Coatings. Während des European Coatings Conference Market Day "Coil and Can Coatings”, zeigten Experten auf, das lösemittelhaltige Lacke immer noch eine wichtige Rolle einnehmen und wasserbasierte Systeme nur schrittweise eingeführt werden. Die Umstellung auf Systeme mit niedrigem VOC-Gehalt benötigt intensive Investitionen in die Ausrüstung. DiesesUmstellen auf wässrige Systeme geschieht daher meistens erst dann, wenn neue Applikationslinien in Auftrag gegeben werden. In einer wirtschaftlich angespannten Situation sind solche Investitionen nicht im Übermaß zu erwarten. Aus diesem Grund sterben die lösemittelhaltigen Systeme vorerst nicht aus.

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