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Samstag, 24. August 2019

Korrosionsschutz: sind die neuen Beschichtungskonzepte wirklich neu?

Donnerstag, 21. Juni 2012 | Veröffentlicht von: Natallia Abraztsova, FARBE UND LACK

Die Korrosionsschutzbeschichtungen stehen heute vor vielen Herausforderungen: sie müssen einerseits kostengünstig und umweltgerecht sein, andererseits effektiv vor Korrosion schützen. Dauerhafter Schutz, zusätzliche Funktionalitäten und neue Bindemittelkonzepte sind ebenfalls gefragt.

Selbstheilende Beschichtungen, der Einsatz neuer Effektpigmente sowie Stimulus gesteuerte Freisetzung von Inhibitoren zählen zu den neuen Ansätzen beim Korrosionsschutz. Aber sind diese Konzepte wirklich neu?

Alles Neue ist oft altbekannt

Neulich war ich auf der FARBE UND LACK Konferenz "Neue Konzepte für Korrosionsschutzbeschichtungen" in Stuttgart. Und die Frage, ob die Konzepte, die als neu bezeichnet werden tatsächlich neu sind, zog sich wie ein roter Faden durch die Veranstaltung.

Eigentlich sind Prozesse, die in den neuen Ansätzen eingesetzt werden, schon lange bekannt. Zum Beispiel, das Konzept der Nanotechnologie oder die Funktion der Selbstheilung seien, nach Meinung der Experten aus der Industrie, überhaupt nicht neu. So seien auch Bleimennige, Zinkchromat oder Zinkstaub lange bekannt und sehr leistungsfähig. Viele Experten aus Forschung und Industrie waren sich auch einig, dass die neuen schwermetallfreien Pigmente gar nicht mit schwermetallhaltigen Korrosionsschutzpigmenten "von früher" mithalten können.

Forschung ist notwendig

Neue Ansätze, die im Labor entwickelt werden, scheitern oft daran, dass es entweder an den Rohstoffen oder an die Leistungsfähigkeit mangelt. Zudem widerspiegeln die üblichen Schnellbewitterungstests die Realität nicht komplett richtig. Nur die Bewitterung im Freiland kann realitätsnahe Aussagen über die Korrosionsbeständigkeit von Beschichtungen machen.

Eins ist klar, Forschung auf dem Gebiet der Korrosionsschutz ist weiterhin zwingend notwendig. Selbst, wenn die neuen Konzepte auf den altbekannten basieren.

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