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Montag, 19. August 2019

Ist Europa für Investitionen unattraktiv geworden?

Mittwoch, 12. Juni 2013 | Veröffentlicht von: Damir Gagro, FARBE UND LACK

Kürzlich vermeldete die BASF, sie setze in Asien-Pazifik auf gezieltes Wachstum. Dazu wolle der Konzern rund 10 Mrd. EUR investieren und 9.000 neue Arbeitsplätze schaffen. Auf den ersten Blick eine typische Meldung, denn die aufstrebenden Märkte - insbesondere in China - spielen eine wichtige Rolle, um den Unternehmenserfolg zu sichern und zu stärken. Doch mit Hinblick auf eine kurz zuvor veröffentlichte Pressemitteilung des Konzerns, bekommt diese Meldung einen bitteren Beigeschmack: weltweit baut der Konzern 500 Stellen ab, vornehmlich in Europa.

Hierbei drängt sich doch die Frage auf, ob der europäische Markt für europäische Unternehmen unattraktiv geworden ist? Oder aber, ob die gesättigten Märkte keine Investition mehr Wert seien? Es wird zwar immer beteuert, wie wichtig diese Märkte seien und dass man diese nicht vergesse. Dieses geschieht insbesondere dann, wenn doch eine Investition im europäischen Raum getätigt wird, die aber in den meisten Fällen um ein vielfaches kleiner ausfällt im Vergleich zu den Summen, die die Unternehmen in den Wachstumsmärkten springen lassen. Den Lippenbekenntnissen sollten auch Taten folgen. Wie eingangs schon erwähnt, ist die Erschließung neuer Märkte essentiell, dieses Vorgehen sollte aber nicht zu Lasten der angestammten Märkte Europas gehen.    

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