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Montag, 26. Oktober 2020

Informieren statt verwirren: einheitliches Gütesiegel für Farben und Lacke

Montag, 21. Januar 2013 | Veröffentlicht von: Damir Gagro, FARBE UND LACK

"Es kann nur einen geben" – so lautete der Zusatz im deutschen Titel des Spielfilms "Highlander". Bei Gütesiegeln, Prüfzeichen und Etiketten ist dies jedoch nicht der Fall. Der Grundgedanke solcher Siegel ist natürlich vorbildlich, dem Verbraucher suggerieren sie die Botschaft: "Dem kannst Du trauen".

In einigen Fällen sind gesetzliche Kennzeichnungen vorgeschrieben. Andere Kennzeichnungen sind wiederum freiwillig, und genau dort nimmt die Siegel-Flut besonders stark zu.

Blauer Engel, Euroblume, Natureplus, etc. Die Liste ist lang und für den Verbraucher eher verwirrend als informativ. Viele Siegel sind auch nur regional von Bedeutung und müssen von Herstellern angepasst werden, wenn diese ihre Farben und Lacke in andere Länder und Regionen liefern. Die Globalisierung schreitet voran. Natürlich sollten Unternehmen weiterhin mit regionalen Spezialitäten für ihre Produkte werben, dabei sollten sie aber auch nach einem internationalen Standard vergleichbar sein. Hier besteht Nachholbedarf, denn bei so vielen unterschiedlichen Kennzeichnungen besteht die Gefahr, dass im Endeffekt alle Label scheitern werden, falls sich nicht eines durchsetzen sollte. Dem Verbraucher hilft eine Siegel-Flut auf der Verpackung auch nicht weiter und stärkt nicht das Vertrauen in ein Produkt. Bei Gütesiegeln, Prüfzeichen und Etiketten muss es dann heißen: "Es sollte  nur eines geben".

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