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Freitag, 23. August 2019

Gute Aussichten bis 2030

Mittwoch, 05. Dezember 2012 | Veröffentlicht von: Christoph Maier

Der Verband der Chemischen Industrie e. V. (VCI) hat die Prognos AG beauftragt, die konjunkturelle Lage der chemischen Industrie bis zum Jahr 2030 zu analysieren. In die Untersuchung waren auch die verschiedenen Fachverbände, so auch der Bereich Lacke und Farben, einbezogen. Die Weltwirtschaft wird bis zum Jahr 2030 wie in den Jahren von 1995 bis 2008 um rund 3 % wachsen. Wenig erstaunlich ist, dass Chinas Anteil am Weltbruttoinlandsprodukt gewinnen wird. Während die USA ihren Anteil halten, werden Europa und Deutschland leicht an wirtschaftlicher Bedeutung verlieren.

Die weltweite Industrieproduktion wird bis 2030 real mit etwa 4 % noch etwas stärker steigen als das BIP. Auch hier gilt wiederum, dass Emerging Markets an Gewicht gewinnen, während vor allem Westeuropa Anteile verliert. Erfreulicherweise wird die globale Chemieproduktion mit schätzungsweise 4,5 % bis zum Jahr 2030 sogar noch stärker zunehmen als die Industrieproduktion und das Bruttoinlandsprodukt. Im Jahr 2030 werden für 6,3 Billionen EUR Chemiegüter hergestellt. In den Industrieländern wird es dabei zu einer Nachfrageverschiebung zu hochwertigen und hochpreisigen Chemikalien kommen.

Im Vergleich dazu schätzt die Studie den Anstieg der weltweiten Lack- und Farbenproduktion bis 2030 auf immerhin 3,5 % pro Jahr. In Deutschland könnte im gleichen Zeitraum noch ein Zuwachs von 1,9 % erreicht werden. Das ist deutlich höher als die erwartete Steigerung des Bruttoinlandsprodukts von 1,3 %. Bedeutend für unsere Branche bleibt der direkte und indirekte Export (Anteil über 50 %). Insgesamt also eine durchaus erfreuliche Aussicht bis zum Jahr 2030.
Können wir uns nun zurücklehnen? Nein, in Zukunft wird es noch stärker darauf ankommen:

1. die Innovationsanstrengungen zu erhöhen,
2. auf Spezialprodukte zu fokussieren,
3. effizienter zu produzieren,
4. die Rohstoffbasis zu optimieren.

Nur vor diesem Hintergrund kann der technische Vorsprung unserer Industrie weltweit gehalten werden.

Christoph Maier

Abteilungsleiter Wirtschaft 
und Finanzen
des VdL

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