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Sonntag, 25. August 2019

Farben über den Online-Handel beziehen: bloß ein Hype oder echtes Potenzial?

Donnerstag, 27. August 2015 | Veröffentlicht von: Damir Gagro, FARBE UND LACK

Der Online-Handel hat sich für Kunden, die effizient und ohne viel Zeitverlust einkaufen wollen, zu einer bequemen Alternative zum klassischen Einzelhandel entwickelt. Mittlerweile kann man neben Büchern, Filmen, Musik und elektronischen Geräten auch schon Lebensmittel über den Online-Handel beziehen. Das zeigt, es sind wohl keine Grenzen gesetzt und im Netz kann man fast alles kaufen. Doch wie sieht es mit Farben und Lacken aus? Inwieweit gibt es hier das Potenzial den Vertrieb von Farben und Lacken weiter anzukurbeln?

Ich zählte mich lange Zeit zu der Sorte "konservativer Einkäufer". Damit meine ich, wenn ich etwas kaufen wollte ging ich ein Geschäft. Dort könnte ich, je nachdem was auf dem Wunschzettel stand, das Objekt der Begierde an- bzw. ausprobieren bevor ich mich für den Kauf entschied. So wie sich Zeiten ändern, änderte sich auch meine Einstellung. Der Anteil im Online-Handel erworbener Güter ist beachtlich gestiegen – selbst bei Kleidungstücken und Schuhen, die man, so dachte ich, besser im Geschäft kauft als im Internet. So haben also auch die Kleidungstücke meine persönliche Liste mit "Sachen, die man Online nicht kaufen sollte" verlassen. Auf dieser Liste ist aber weiterhin der Eimer Farbe zu finden. Ich gehe dann doch in den Baumarkt oder zum Fachhändler wenn ich streichen möchte.

Verbraucher ziehen Baumärkte vor

Laut der Marketingberatung USP ist der europäische Markt für den Online-Farbenhandel in einer Phase der Entwicklung. Die Studie zeigt, dass europäische Verbraucher lieber in den Baumarkt gehen, als zum Fachhändler, um dort von einem größeren Angebot an Farben und Lacken auswählen zu können. Einerseits findet man dort Rabattaktionen vor, aber man erhält andererseits auch Ratschläge zur Anwendung und kann weitere Heimwerkerutensilien erwerben.

Das zunehmende Geschäft mit dem Online-Handel muss sich beim Thema Farben erst noch durchsetzen. In Deutschland und den skandinavischen Ländern lediglich bescheiden 3 % der Farben Online erworben werden, liegen die anderen europäischen Staaten weit darunter. Der europäische Verbraucher zieht es eben vor die Wahl im Baumarkt zu treffen, wo die Farbe gesehen werden kann und Farbpaletten einfacher zu vergleichen sein sollen.

Ergebnisse zur Entwicklung des Online-Handels werden auf der CEPE Konferenz präsentiert

Eine interessante Studie, deren Ergebnisse der Autor, Reinier Zuydgeest, auf der diesjährigen CEPE Jahreskonferenz (30. September bis 2. Oktober) im polnischen Krakau präsentieren wird. Er stellt die Entwicklung des Online-Handels für Heimwerkerprodukte und insbesondere für Farben dar. Die Analyse basiert auf der fortlaufenden Studie "The European Home Improvement Monitor", die mit Hilfe von 26.400 Verbrauchern in elf Ländern durchgeführt wird. Zuydgeest wird aber auch Einblicke in den Profimarkt geben und den Umgang der professionellen Maler mit dem Online-Handel skizzieren.

Ich bin gespannt auf diesen Vortrag und die weitere Entwicklung. Bis dahin würde ich aber gerne von Ihnen erfahren, ob Sie bereits Ihre Farben und Lacke über den Online-Handel beziehen? Und, welches Potenzial Sie für den Online-Handel bezüglich Farben und Lacke sehen? Lassen Sie es mich wissen.     

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