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Sonntag, 25. August 2019

Etwas zum (Nach)Denken: Titandioxid, das Koks der Lackindustrie

Freitag, 08. Juli 2011 | Veröffentlicht von: Ralf Hohmann, Hemmelrath Lackfabrik

TiO2 und Kokain haben schon eine gewisse Ähnlichkeit entwickelt.
Weißes Pulver, es wird gedealt, es ist teuer und nur die, die das Geld haben bekommen es.
Das TiO2 wird zum Spekulationsobjekt. Langfristige Geschäftsbeziehungen, Freundschaften und überhaupt, die in dieser Konsequenz vielzitierten Werte, werden auf den Altar gelegt. Dies ist eine Qualität des kurzfristigen Denkens, die neu ist in unserer Farben- und Lackwelt.
Großabnehmern mehr zu geben als sie benötigen und kleineren...

...die Geschäftsgrundlage zu entziehen, ist eine Kannibalisierung des Geschäfts.
Dass die "Großen" das Mehr weiterverkaufen und so den Preisanstieg refinanzieren und die Konkurrenten ruinieren, ist stillos und ein schwaches Bild.
Am Ende ist es wie immer: Keiner ist es gewesen und alle haben es nicht so gewollt.
Ethik und Geschäftsmoral predigen, aber letztendlich alles dem Cash opfern, wird sich hoffentlich in unseren Breitengraden nicht durchsetzen; außer vielleicht bei Banken.
Es gibt einen gefühlten Preis und einen erzwungenen.
Zwang als Maßnahme ist und war immer der Weg ohne Nachhaltigkeit und letztendlich ohne jeden Wert.
Diejenigen, die gezwungen haben, werden von der Gesellschaft hoffentlich zumindest geächtet.
Übrigens liebe Männerwelt, Frauen machen so etwas selten, oder gar nicht.

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