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Samstag, 24. August 2019

Die deutsche Lackindustrie: Zusammenhang zwischen Urlaub und Erfolg?

Mittwoch, 28. August 2013 | Veröffentlicht von: Jorge Prieto

die Sehnsucht nach Sonne und Meer treibt in den Sommermonaten Juli, August und September auch viele Menschen aus der Lackindustrie an die europäischen Küsten. Die Labore und Produktionen laufen mit halber Kraft, denn viele Endabnehmer haben Werksferien. Die deutsche und europäische Lackindustrie macht Urlaub!

Sprachgeschichtlich geht der Begriff Urlaub auf das alt- und mittelhochdeutsche Substantiv "urloup" zurück, das anfänglich ganz allgemein "Erlaubnis" bedeutete. In der höfischen Sprache der mittelhochdeutschen Zeit bezeichnete es dann die Erlaubnis wegzugehen, die ein Höherstehender oder eine Dame dem Ritter erteilen konnte. Im europäischen Vergleich haben deutsche Arbeitnehmer im Jahr häufiger frei als ihre Kollegen in fast allen anderen EU-Ländern. Feiertage mitgerechnet gibt es 40 freie Tage - das ist gemeinsam mit Dänemark Rekord in Europa. Trotz der vielen Urlaubstage ist die deutsche Lackindustrie seit vielen Jahren sehr erfolgreich tätig. Gibt es einen Zusammenhang zwischen dem Erfolg der deutschen Lackindustrie und den freien Tagen für die Regeneration?

Es kann darüber nur spekuliert werden. Der Urlaub sorgt für die Erholung und neue frische Ideen. Ganz sicher ist, dass für den Erfolg der deutschen Lackindustrie neben einer optimalen Erholung gut ausgebildete und motivierte Mitarbeiter eine wichtige Grundvoraussetzung sind. Unsere europäischen Nachbarn sehen Deutschland als Vorreiter in der Aus- und Weiterbildung in der Lackindustrie. Trotz dieser guten Nachricht fehlen Fachkräfte in der deutschen Lackindustrie, die neben dem technischen Wissen, Personalführungskompetenz aber auch die wirtschaftliche Sichtweise besitzen. Die VILF-Jahrestagung am 7. Und 8. November in Neu-Isenburg möchte dazu einen Beitrag zur Weiterbildung und zum Netzwerken in der Lackindustrie leisten.       

Herzliche Grüße

Jorge Prieto

2. Vorsitzender im VILF e.V.

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