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Montag, 19. August 2019

Die Kunst des klugen Handelns - Erfolgsfaktoren für die Lackindustrie

Mittwoch, 21. Mai 2014 | Veröffentlicht von: Jorge Prieto

"Die Kunst des klugen Handelns", so lautet der Bestseller von Rolf Dobelli, welches sich mit menschlichen Denkfallen und Irrwegen beschäftigt, wie sie täglich in vielen Unternehmen vorkommen. Er liefert interessante Denkanstöße, wie man noch erfolgreicher im Leben und als Unternehmer agieren kann. Das wünschen sich auch viele Unternehmen der deutschen Lackindustrie.

In fachlichen Diskussionen unter den VILF-Mitgliedern, wird die Lackindustrie als eher konservativ und pragmatisch beschrieben. Die veränderten Marktverhältnisse und der weiter zunehmend globale Wettbewerb in der chemischen Industrie bringen für die deutsche Lackindustrie weitere kontinuierliche Veränderungen oder gar Erneuerung der Ablauf- und Organisationsstrukturen. In den letzten Jahren haben der Kostendruck und das Eindringen wollen in ganz neuen Absatzmärkten zu zahlreichen Akquisitionen in der Lackindustrie geführt. Nach Aussagen unserer Mitglieder sind im Rückblick dabei häufig klassische Managementfehler begangen worden, die einen angestrebten Synergieeffekt zwischen Unternehmen für Jahre verzögert bzw. verhindert haben.

Obwohl seit dem Erscheinen des Managementklassikers "Il Principe" ("Der Fürst") von Machiavelli im Jahre 1532 einige Jahrhunderte vergangen sind, werden die hier aufgeführten Ratschläge zu wenig von den Führungsebenen beherzigt. Zum Beispiel versucht man bewährte Strategien/Fähigkeiten aus dem klassischen Vertriebshandel auf industriell orientierte Unternehmen 1:1 zu übertragen, ohne zu ahnen, dass Wissen/Fähigkeiten nur beschwerlich transportierbar sind. Rolf Dobelli nennt diesen Effekt "Domain Dependence" (auf Deutsch etwa: Gebietsabhängigkeit des Wissens). Mit anderen Worten gesagt: "Schachspieler sind gut im Lösen von Schachproblemen. Und dort hört´s auf." Durch die Globalisierung und die heimischen stagnierenden Märkte ist die Lackindustrie auch weiter gezwungen, sich auf den wachsenden Märkten in Asien und Osteuropa zu engagieren, da dort noch zukünftiges und hohes Wachstum erwartet wird. Der Lackindustrie mangelt es ganz wesentlich an auslandserfahrenen Vertriebsleuten aber auch an Fachkräften in den dort ansässigen Laboren, die die Märkte effizient bearbeiten können. Die Erfolgsfaktoren für die Lackindustrie sind neben qualifizierten und global denkenden Mitarbeitern in allen Prozessebenen, das kontinuierliche Hinterfragen von Paradigmen in Produktions- und Vertriebsprozessen, um den sich ständig ändernden Marktbedingungen gerecht zu werden. Der VILF e.V. wird durch weitere Diskussionsbeiträge und Veranstaltungen das Thema der Erfolgsfaktoren in der Lackindustrie weiter engagiert unterstützen.

Jorge Prieto
2. Vorsitzender im VILF e.V

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