Neuartige Antihaft-Beschichtung entwickelt
Freitag, 23. September 2011
Am Beispiel der Kannepflanze entwickelten die Wissenschaftler von der Harvard University eine Beschichtung, die noch glatter ist als ihr natürliches Vorbild.
Wissenschaftler von der Harvard University (Cambridge, USA) entwickelten eine Antihaft-Beschichtung, die selbstreinigende Oberflächen oder Schutzschichten gegen das Vereisen ermöglicht. Als ein natürliches Vorbild diente den Forschern die Kannenpflanze die Oberfläche ihres Fangblattes ist extrem rutschig. Insekten können sich weder mit Hafthaaren noch mit ihren Öl imprägnierten Fußpolstern daran festhalten. Nach Meinung der Forscher kann sich das neue System im Gegensatz zum Lotuseffekt auch selbst heilen und ist einfacher und günstiger herzustellen. Außerdem funktioniert es unter hohem Druck und bei Kälte. Die Beschichtungen stoßen eine Vielzahl von Flüssigkeiten und Feststoffen ab: weder Wasser, Öl noch Blut bleiben haften. Die Beschichtung ist noch glatter als ihr natürliches Vorbild. Diese Entwicklung kann ihren Einsatz u.a. als selbstreinigende Beschichtung für die Innenseiten von Benzin- oder Wasserleitungen, in vielen medizinischen Anwendungen oder als Schutzschicht gegen das Vereisen von Oberflächen finden. Die Studie ist in der Zeitschrift "Nature", Nr. 477, September 2011, S. 443-447, erschienen.


















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