Katalysatoren und Nanoröhrchen mit ungewöhnlicher Symmetrie entdeckt
Mittwoch, 22. Februar 2012
Ein Atom in einem Käfig und noch ein weiteres Atomgerüst drumherum: Dank ihrer großen Oberfläche könnten solche Strukturen als hocheffiziente Katalysatoren dienen.
Diese aus drei Schalen aufgebauten räumlichen Strukturen hat die Arbeitsgruppe von Prof. Thomas Fässler am Lehrstuhl für Anorganische Chemie der Technischen Universität München (TUM) entwickelt. Wie bei dem russischen Holzspielzeug sitzt ganz innen drin ein einzelnes kleines Zinnatom, eingepackt in eine Hülle aus zwölf Kupferatomen, und diese ist nochmals umgeben von weiteren 20 Zinnatomen. Mit ihrer großen Oberfläche sind solche Pulver interessant als Vorstufen für Katalysatoren, die Wasserstoff übertragen. Da diese Cluster alle gleich groß sind, können sie bestimmte chemische Reaktionen viel exakter steuern als klassische Katalysatoren. Ähnliche Gerüste aus Silicium könnten in Solarzellen das Sonnenlicht noch effektiver einzufangen. Außerdem konnten die Wissenschaftler beim Experiment neuartige Fasern generieren, die stark an Kohlestoff-Nanoröhrchen erinnern.













Kommentar schreiben
Sie sind nicht eingeloggt
registrieren