Forschungsverbund prüft Kohlenstoff-Nanoröhren
Freitag, 10. September 2010
Um potenzielle Risiken von Carbon Nanotubes für den Menschen auszuschließen, fördert das Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF) den Forschungsverbund CarboTox.
Kohlenstoff-Nanoröhren (Carbon Nanotubes, kurz CNT) gehören zu den neuen Nanomaterialien mit einem breiten Anwendungspotenzial. Ihre außergewöhnlichen Eigenschaften - extreme Zugfestigkeit, hohe elektrische Leitfähigkeit und das geringe Gewicht - machen diese winzigen Röhrchen aus Graphit für verschiedenste Produkte interessant. Einige Untersuchungen weisen jedoch darauf hin, dass bestimmte Nanotubes mit speziellen Eigenschaften ähnlich krebsauslösend sein könnten wie Asbestfasern. Um potenzielle Risiken für den Menschen auszuschließen, fördert das Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF) nun den Forschungsverbund CarboTox für drei Jahre mit rund 1,25 Mio. Euro. In diesem Projekt soll ein Screening-Verfahren entwickelt werden, mit dem ein mögliches krebsauslösendes Potenzial von Kohlenstoff-Nanoröhren frühzeitig erkannt werden kann. Neben dem Fraunhofer-Institut für Toxikologie und Experimentelle Medizin (ITEM) in Hannover sind das Leibniz-Institut für Festkörper und Werkstoffforschung, Dresden, und die Bayer MaterialScience AG in Leverkusen beteiligt.














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