Chemikalien nachhaltig herstellen
Mittwoch, 08. Februar 2012
Ein neues EU-Projekt wird zeigen, wie aus Rohstoffen der zweiten Generation biobasierte Polymere, Harze, Weichmacher, Biotenside und Lösungsmittel hergestellt werden.
Zum 1. Februar 2012 startete am Fraunhofer Institut für Grenzflächen und Bioverfahrenstechnik (IGB) das EU-Projekt "BioConSepT". Das Ziel des Projekts ist es, Mustermengen für die Markterprobung von biobasierten Polymeren, Harzen, Weichmachern, Biotensiden und Lösungsmittel herzustellen. Der Fokus liegt dabei auf der Nutzung von Rohstoffen der s.g. zweiten Generation wie Lignocellulose und ungenießbare Öle und Fette, die nicht in der Nahrungsmittelproduktion einsetzbar sind. Die Partner haben sieben Verfahren zur Herstellung von Chemikalien ausgewählt. Dabei werden enzymatische, mikrobielle und chemische Reaktionen eingesetzt und in den Produktionsketten miteinander kombiniert. Kontinuierliche Prozesse, neue Reaktoren und selektive Auftrennungstechnologien sollen die Nachhaltigkeit steigern und die Kosten reduzieren.
Innerhalb von zwei Jahren werden die zwei erfolgversprechenden Herstellungsprozesse ausgewählt, um Produktmengen von 100 kg bis 1000 kg bereitzustellen.














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