Ansprechpartner für Chemie-Nobelpreisthema bekanntgegeben
Dienstag, 12. Oktober 2010
Die Palladium-katalysierte Kreuzkupplung eröffnet neue Synthesewege. Ansprechpartner innerhalb Deutschland stehen zu diesen und ähnlichen Themen bereit.
In Stockholm wurden der Amerikaner Richard Heck und die Japaner Ei-ichi Negishi und Akira Suzuki mit dem Chemie-Nobelpreis für "die palladium-katalysierte Verknüpfung in organischer Synthese" ausgezeichnet. Sie haben damit eines der wichtigsten Werkzeuge der modernen Synthesechemie entwickelt: die palladiumkatalysierte Kreuzkupplung. Ziel Reaktion ist die Arylierung oder Vinylierung von Olefinen. Dadurch werden organische Substanzen mit Doppelbindung (Olefine) mit Aromaten oder Vinylen umgesetzt. Es ist also ein Verfahren, mit dem es gelingt, die normalerweise eher reaktionsträgen Kohlenstoffatome in einem Kohlenwasserstoffmolekül zur Reaktion mit anderen Kohlenstoffatomen zu bringen. Auf diese Weise lassen sich auch komplexe organische Verbindungen herstellen, die zuvor nicht künstlich synthetisierbar waren. Die Palladiumkatalyse ist auch im Lackbereich zur Herstellung und Umsetzung von Ölen und Fetten lange bekannt. Auch in Deutschland arbeiten Wissenschaftler an diesen und verwandten Themen.Die Deutsche Forschungsgemeinschaft (DFG) möchte als Ansprechpartner auf Herrn Professor Holger Braunschweig an der Universität Würzburg hinweisen. Herr Professor Braunschweig ist von der DFG informiert und telefonisch folgendermaßen zu erreichen: 0931 / 31 85 260. Ebenfalls steht für Fragen zur Verfügung Professor Matthias Drieß an der TU Berlin, der Sprecher des Exzellenzclusters unicat. Er ist zu erreichen unter 030 / 314 22265.













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