Schäden unter Wasser prüfen
Dienstag, 07. Februar 2012
Mit dem neu entwickelten wasserdichten Wirbelstromprüfsensor lassen sich Schäden an Bauteilen unter Wasser sicher erkennen.
Risse der Beschichtung an Metalloberflächen bzw. noch tiefer gelegene Materialschäden führen schnell zur Korrosion. Gerade unter Wasser wird das Metall sehr schnell brüchig. Wissenschaftler der Leibnitz Universität Hannover aus dem Bereich Zerstörungsfreie Prüfverfahren haben eine innovative Methode zur Prüfung von Stahlbau unter Wasser entwickelt. Im Unterwassertechnikum am Produktionstechnischen Zentrum (UWTH) haben Taucher dieses Prüfverfahren trainiert, um Schäden an Bauteilen sicher erkennen zu können. Die Tests haben sie mit einem neu entwickelten Wirbelstromprüfsensor durchgeführt. Der Sensor wird mittels kleiner Rollen auf der Oberfläche des Stahlteils entlanggeführt und erzeugt im Stahl ein Magnetfeld. Der Sensor registriert gleichzeitig, wie das magnetische Streufeld und die magnetischen Werkstoffeigenschaften im Bereich von Fehlstellen auf der Oberfläche und im Material durch die Vormagnetisierung beeinflusst werden. Aus diesen Abweichungen lassen sich genau oberflächennahe Risse oder Fehlstellen im Bauteil feststellen. Das Verfahren ist sowohl auf lackierten als auch auf nicht lackierten Materialien anwendbar. Verschiedene Ausführungen des Sensors erlauben es darüber hinaus, auf gekrümmten Flächen genauso wie in engen Rundungen zu messen.











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