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Samstag, 16. Dezember 2017
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Wissenschaft & Technik

"Korrosionsschutz ist und bleibt das A und O"

Mittwoch, 19. April 2017

Was sind die Herausforderungen für Lackhersteller die Korrosionsschutzlacke im Automotivsektor umtreibt? Im Interview gibt Maximilian Bendix, Leiter E-Coat Customization bei BASF darüber Auskunft.

Wenn der Korrosionsschutz nicht funktioniert, nützen andere Lackeigenschaften wie Optik und Funktionalität auch nicht mehr viel. (Foto: Cla78 - Fotolia)
Wenn der Korrosionsschutz nicht funktioniert, nützen andere Lackeigenschaften wie Optik und Funktionalität auch nicht mehr viel. (Foto: Cla78 - Fot...

Farbe und Lack: Korrosionsschutz allein reicht nicht immer aus, oft wollen Kunden noch weitere Funktionalitäten. Gibt es hier neue Entwicklungen, die in den nächsten Jahren eine Rolle spielen werden?

Maximilian Bendix: Korrosionsschutz ist und bleibt das A und O für die KTL. Wir sehen neue Herausforderungen in dem zunehmenden Anteil an Multimetallkarossen und dem ebenfalls zunehmenden Anteil an Dünnschichtvorbehandlung als Alternative zur klassischen Zink-Phosphatierung. Aus dieser Richtung entstehen sicherlich auch in Zukunft neue Impulse. Aus unserer Sicht sind wir hierfür mit unserer aktuellen Technologie hervorragend gewappnet.

Maximilian Bendix, BASF

Maximilian Bendix, Leiter E-Coat Customization im Unternehmensbereich Coatings, BASF

Farbe und Lack: Glauben Sie, dass man die Schichtdicke noch weiter reduzieren kann, ohne dass die Schutzleistung darunter leidet?

Maximilian Bendix: Schichtdicke ist nicht gleich Schichtdicke. Durch die unterschiedlichen Anforderungen der Automobilbranche decken unsere jetzigen Technologien bereits eine große Bandbreite an Schichtdicken ab, bei unverändert exzellentem Korrosionsschutz. Als Treiber sehen wir hier die Verbrauchsreduzierung, die allerdings auch über eine gleichmäßige Schichtdickenverteilung auf der Multimetallkarosse erreicht werden kann, so wie wir es bereits im Markt gezeigt haben.

Farbe und Lack: Auch Korrosionsschutzlacke müssen immer umweltfreundlicher werden. Wo sehen Sie hier die größten Herausforderungen?

Maximilian Bendix: Unsere aktuellen Technologien für den Automobil OEM und Tier Markt erweisen sich durch den Verzicht auf den Einsatz von Schwermetall und Zinn als wegweisend. Insgesamt wird die ganzheitliche Betrachtung im Sinne der Ressourcenschonung in Produktion und Applikation wichtig. Die Herausforderung wird weiterhin sein, die Balance zwischen Umweltfreundlichkeit und Performance (Korrosionsschutz) zu finden, auch unter sich ändernden Rahmenbedingungen wie der Dünnschichtvorbehandlung und neuen Substraten.

Das Interview führte Jan Gesthuizen

Tipp: Einen ähnlichen Tenor wie Maximilan Bendix schlägt Dr. Ulrich Christ vom Fraunhofer IPA an. Er wird im September das Grundlagenseminar Korrosionsschutzbeschichtungen leiten. Die Anmeldung dafür ist bereits jetzt möglich.

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