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Montag, 11. Dezember 2017

Nachwuchsgewinnung – ein Thema bei Ihnen?

Donnerstag, 23. November 2017 | Veröffentlicht von: Kirsten Wrede, FARBE UND LACK

Gerade haben wir auf der jüngsten VILF Tagung den FARBE UND LACK Preis vergeben. Mit ihrer Arbeit über eine Messmethode zur Beurteilung des Verlaufs von Bautenfarben hat Sonja Overmeyer (31) von DAW SE die Jury in diesem Jahr überzeugt. In diesem Zusammenhang stellt sich mir die Frage, wie es eigentlich generell um den Nachwuchs innerhalb der Farben- und Lackbranche bestellt ist.

Der FARBE UND LACK Preis zeichnet Jahr für Jahr herausragende Arbeiten junger Nachwuchsforscher auf dem Gebiet der Lacktechnologie aus. Die diesjährige Preisträgerin stellen wir in der Dezember-Ausgabe von FARBE UND LACK ausführlich vor. Generell zeigen wir in unserer monatlichen Rubrik "Junge Karriere" auf, wie man auch in jungen Jahren die Karriereleiter schon recht hoch klettern kann. Viele unserer Beispiele zeigen – es lohnt sich, eine Laufbahn "im Lack" einzuschlagen!

Das Thema Nachwuchs- und Fachkräftemangel begleitet uns schon seit geraumer Zeit in unserer redaktionellen Arbeit. Genauso wie den Verband der deutschen Lack- und Druckfarbenindustrie (VdL) und den Verband der Ingenieure des Lack- und Farbenfaches (VILF).

So findet z.B. in Dresden vom 7. bis 9. März 2018 wieder der VdL-Workshop "Colours of Future" statt. Alle Auszubildenden der Mitgliedsfirmen des Verbandes aus den technischen und kaufmännischen Bereichen ab dem zweiten Ausbildungsjahr können teilnehmen. Neben den Lacklaboranten, Chemikanten und Produktionsfachkräften Chemie sind dies beispielsweise auch Kaufleute für Büromanagement oder Fachkräfte für Lagerlogistik. Das Motto wird dieses Mal wieder "Industrie 4.0 – Digitalisierung" sein, allerdings mit dem Schwerpunkt auf die Arbeitswelt. Ein wichtiges Ziel der Veranstaltung ist es laut VdL, die Motivation der Auszubildenden für ihren Beruf zu erhöhen.

Im VILF sind die Mitgliederzahlen im Bereich der jungen Ingenieure und Ingenieurinnen in den letzten zwei Jahren kontinuierlich gewachsen. Allerdings gibt es hier noch immer deutlichen Entwicklungsbedarf, sagt Nils Krümmel, Vorstandsmitglied im VILF und die Jugendarbeit zuständig. Derzeit sind ca. zehn Prozent der registrierten VILF-Mitglieder unter 35 Jahre alt. Es sei aber zu erkennen, dass die "Jugend" im Allgemeinen ein starkes Interesse am VILF zeige. Beim VILF wird das Thema Networking hervorgehoben, welches bei den Ortsgruppen und der Jahrestagung aktiv betrieben wird. Aus eigener Erfahrung könne er berichten, dass die Suche nach einem Unternehmen für das Erstellen einer Abschlussarbeit nur selten so einfach sei, wie bei der VILF-Jahrestagung, so Krümmel.

Mich würde interessieren, wie sehr bzw. ob überhaupt bei Ihnen in den Unternehmen und Instituten der Schuh drückt, wenn es um die Gewinnung junger Fachkräfte geht. Bilden Sie selbst aus? Haben Sie gute oder schlechte Erfahrung damit gemacht? Finden sich ausreichend Bewerber? Wo finden Sie diese? Teilen Sie Ihre Erfahrungen mit uns!

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