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Dienstag, 21. November 2017
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Markt & Branche, Unternehmen und Märkte

Merck bestätigt trotz herausforderndem 3. Quartal Ausblick für 2017

Montag, 13. November 2017

Merck hat im 3. Quartal 2017 Konzernumsätze auf dem Niveau des Vorjahres erzielt. Das EBITDA vor Sondereinflüssen ging um -8,3 % zurück. Im Unternehmensbereich Performance Materials war der Umsatz mit -1,5 % leicht rückläufig.

Merck bestätigt trotz herausforderndem 3. Quartal Ausblick für 2017. Quelle: Merck

Merck bestätigt trotz herausforderndem 3. Quartal Ausblick für 2017. Quelle: Merck

"Wir haben in Healthcare und Life Science ein gesundes organisches Wachstum erzielt. Bei Performance Materials hilft uns unser diversifiziertes Portfolio mit vier starken Säulen, mit den Herausforderungen bei den Flüssigkristallen umzugehen", sagte Stefan Oschmann, CEO und Vorsitzender der Geschäftsleitung von Merck.

Umsatz legt um 0,1 % zu

Der Konzernumsatz wuchs im 3. Quartal um 0,1 % und hielt sich mit 3,7 Mrd. EUR auf Vorjahresniveau (Q3 2016: 3,7 Mrd. EUR). Getragen von den Unternehmensbereichen Healthcare und Life Science stiegen die Konzernumsätze dabei organisch um 4,2 %. Dem standen jedoch negative Währungseffekte in Höhe von -3,7 % gegenüber, die hauptsächlich auf den gegenüber dem Euro schwächeren US-Dollar  zurückgingen. Portfoliobedingt gingen die Umsätze um -0,4 % zurück. Geographisch betrachtet trugen alle Berichtsregionen zum organischen Wachstum des Konzerns bei.

Ergebnis steigt um 41,1 %

Das EBITDA vor Sondereinflüssen sank im 3. Quartal um -8,3 % auf 1,1 Mrd. EUR (Q3 2016: 1,2 Mrd. EUR), was im Wesentlichen auf die höheren Forschungs- und Entwicklungskosten im Unternehmensbereich Healthcare sowie die Normalisierung der Marktanteile bei Flüssigkristallen zurückzuführen ist. Das Konzernergebnis stieg um 41,1 % auf 645 Mio. EUR (Q3 2016: 457 Mio. EUR).

Wachstum in den ersten neun Monaten

Von Januar bis September 2017 stiegen die Umsatzerlöse um 2,5 % auf 11,5 Mrd. EUR (Jan.-Sept. 2016: 11,2 Mrd. EUR). Diese Steigerung ist auf ein organisches Umsatzwachstum von 3,2 % zurückzuführen. Merck erzielte in den ersten neun Monaten des Jahres 2017 ein EBITDA vor Sondereinflüssen in Höhe von 3,4 Mrd. EUR, das damit auf Vorjahresniveau lag (Jan.-Sept. 2016: 3,4 Mrd. EUR).

Performance Materials profitiert

Der organische Umsatz des Unternehmensbereichs Performance Materials ging im 3. Quartal leicht um -1,5 % zurück. Die Umsatzerlöse von Performance Materials sanken insgesamt um -5,3 % auf 611 Mio. EUR (Q3 2016: 645 Mio. EUR). Die Geschäftseinheit Pigments & Functional Materials zeigte im 3. Quartal ein gesundes organisches Umsatzwachstum. Das EBITDA vor Sondereinflüssen von Performance Materials sank im 3. Quartal um -11,7 % auf 249 Mio. EUR (Q3 2016: 282 Mio. EUR). Die Profitabilität blieb mit einer EBITDA-Marge vor Sondereinflüssen in Höhe von 40,7 % die höchste der drei Unternehmensbereiche von Merck (Q3 2016: 43,7 %).

Ausblick für 2017 bestätigt

Für das Gesamtjahr rechnet Merck weiterhin mit einem leichten bis moderaten organischen Anstieg der Umsatzerlöse gegenüber dem Vorjahr. Diese werden voraussichtlich aufgrund der geänderten Währungserwartungen am unteren Ende der bisher avisierten Spanne von 15,3 bis 15,7 Mrd. liegen. Den Korridor für das EBITDA vor Sondereinflüssen hält Merck unverändert bei 4,4 bis 4,6 Mrd. EUR, geht aber aufgrund des insgesamt schwierigeren Währungsumfelds davon aus, dass das EBITDA vor Sondereinflüssen im Jahr 2017 ebenfalls am unteren Ende der Spanne liegen wird.

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