BASF konzentriert sich auf Alternativen zu Bleichromatpigmenten
Dienstag, 21. Februar 2012
BASF steigt aus der Produktion von Bleichromatpigmenten bis Ende 2014 aus.
Die BASF hat bekanntgegeben, bis spätestens Ende 2014 aus der Produktion von Bleichromatpigmenten aussteigen zu wollen und sich weltweit auf die Produktion und Vermarktung von Alternativprodukten zu konzentrieren. Diese bietet das Unternehmen sowohl für den Gelb- wie für den Rotbereich an. Das Unternehmen verfüge über ein breites Portfolio von organischen und anorganischen Pigmenten, die Alternativen zu Bleichromatpigmenten sind, sagte Stefan Sütterlin, Leiter des Businessmanagements Pigmente der BASF in Europa. Da es allerdings keinen 100prozentigen Ersatz zu bleihaltigen Pigmenten gibt, scheuten bisher Kunden vor allem aus der Lackindustrie eine Umstellung. "Wir werden unsere Kunden, sofern sie dies wünschen, bei der Umstellung begleiten", verdeutlicht Joachim Straßner, Marketingleiter bei Pigmenten für Industrie- und Anstrichlacke der BASF in Europa. "Das heißt, wir werden bei der Planung eines Ausstiegs sowohl bei der Vereinbarung von Ausstiegsmengen, als auch bei der technischen Umstellung unterstützen", so Straßner weiter. Das Unternehmen produziert Bleichromatpigmente ausschließlich am Standort Besigheim/Deutschland. Hier soll künftig die Produktion von Alternativprodukten sukzessive auf- und ausgebaut werden.












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