AkzoNobel setzt in Zukunft auf Schwellenländer
Mittwoch, 02. Dezember 2009
Laut AkzoNobel soll der Pro-Kopf-Verbrauch von Farben von etwa 1-2 Liter auf 8-9 Liter in Indien und China steigen.
Der niederländische Chemiekonzern AkzoNobel will in Zukunft auf Schwellenländer setzen. "Der Fokus für Wachstum wird in Schwellenländer wie China, Indien und Brasilien liegen", sagte Unternehmenschef Hans Wijers. Die beiden traditionellen Märkte - USA und Europäische Union - würden hingegen künftig eine weniger wichtige Rolle spielen. China sei nach den USA der zweitgrößte Markt für das Unternehmen. "Für Indien erwarten wir in den kommenden zehn Jahren das gleiche Wachstumspotenzial, das wir bereits in den vergangenen zehn Jahren in China gesehen haben", fügte er hinzu. In den beiden Ländern sieht der Chemiekonzern einen Zuwachs bei der jährlichen Nachfrage nach Farben im Schnitt von 1-2 Liter auf 8-9 Liter pro Kopf. Bezogen auf die mehr als eine Milliarde Menschen in diesen Ländern sei dies "gigantisch", sagte Wijers.














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