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Datum: Freitag, 18. Mai 2012
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Markt & Branche, Branchenverbände

DIN-Workshop: Testmethoden zur Freisetzung von Pigment-Nanopartikeln

Donnerstag, 10. November 2011

Am 25. Oktober 2011 hat das DIN einen Workshop zum Thema "Testmethoden zur Freisetzung von Pigment-Nanopartikeln" an der TU Dresden durchgeführt. Themen-Schwerpunkte waren Teststrategien,Messmethoden und Beanspruchungsszenarien für die Risikobewertung zur Freisetzung von Pigment-Nanopartikeln in die Umwelt am Ende des Life-Cycle-Prozesses.

Die rund 35 Gäste aus Industrie und Wissenschaft zeigten hohes Interesse am Thema der Nanopartikel-Freisetzung (Quelle: DIN e.V.)

Die rund 35 Gäste aus Industrie und Wissenschaft zeigten hohes Interesse am Thema der Nanopartikel-Freisetzung (Quelle: DIN e.V.)

Am 25. Oktober 2011 hat das DIN einen Workshop zum Thema "Testmethoden zur Freisetzung von Pigment-Nanopartikeln" an der TU Dresden durchgeführt. Themen-Schwerpunkte waren Teststrategien, Messmethoden und Beanspruchungsszenarien für die Risikobewertung zur Freisetzung von Pigment-Nanopartikeln in die Umwelt am Ende des Life-Cycle-Prozesses. Dr. Michael Stintz, Leiter der AG Mechanische Verfahrenstechnik der TUD, der Geschäftsführer des VdMi e. V., Dr. Robert Fischer und Bernd Reinmüller vom DIN e. V. eröffneten die Veranstaltung. Dr. Günter Etzrodt gab den Auftakt zum Workshop mit seinem Vortrag "Problemstellung und Anforderungen der Industrie". Anschließend gab Dr. Stintz eine "Übersicht zum Stand nationaler und internationaler Normungsaktivitäten zur Nanopartikel-Messung". Hohes Interesse zeigten die rund 35 Gäste aus Industrie und Wissenschaft am Thema der Nanopartikel-Freisetzung. Mit einem Einblick auf dem Gebiet der "Künstlichen Bewitterung von Lacken und Kunststoffen" leitete Dr. Ulrich Christ, Leiter Anwendungstechnik der Abteilung Lacke und Pigmente des Fraunhofer IPA, zum Kern der Veranstaltung über. Daniel Göhler (TUD, AG MVT) berichtete über die Arbeiten und gewonnen Erkenntnisse aus dem vom Bundesministerium für Wirtschaft und Technologie (BMWi) durch das Deutsche Institut für Luft- und Raumfahrt (DLR) im Rahmen des Förderprogramms "Transfer von FuE-Ergebnissen durch Normung und Standardisierung" geförderte Projekt "Risikobewertung zur Freisetzung von Pigment-Nanopartikeln in die Umwelt am Ende des Life-Cycle-Prozesses" (FRINano). Ziel des vorgestellten Projektes war eine Methodenentwicklung zur Charakterisierung der Ablösung und Überführung von Pigment-Nanopartikeln in den luftgetragenen Zustand aus bewitterten Lack- und Kunststoffoberflächen. Der präsentierte Lösungsvorschlag umfasst neben der apparativen Gestaltung möglicher Freisetzungsszenarien die Anbindung geeigneter Aerosolmessverfahren sowie eine geeignete Datenaufbereitung, um für die Bewertung einer möglichen Exposition neben qualitativen Aussagen auch analytische Messwerte zu gewinnen. Der Aerosolwissenschaftler Dr. Ismo Kalevi Koponen vom National Research Center for the Working Environment (NRCWE) in Kopenhagen referierte über "Investigation of dust released from the sanding of engineered nanoparticle containing paints". In der sich anschließenden Diskussion wurde vereinbart, das Verfahren zur Charakterisierung der Ablösung und Überführung von Partikeln in den luftgetragenen Zustand aus Lack- und Kunststoffoberflächen in die internationale Normung einzubringen. Es wurde von der Arbeitsgruppe Mechanische Verfahrenstechnik der TUD entwickelt. Ziel ist es, durch eine ISO-Spezifikation weltweit eine einheitliche Basis zur Risikobewertung zu etablieren. (von Daniel Göhler, Michael Stintz, Bernd Reinmüller)

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