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Datum: Mittwoch, 22. Februar 2012

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36 Blogs
Miriam von Bardeleben
Veröffentlicht um: 02. Februar 2012 12:21:00 | Veröffentlicht von: Miriam von Bardeleben, Vincentz Network
„Made“ in Germany?

Seit Jahrzehnten steht das Siegel "Made in Germany" für Top-Produkte aus Deutschland. Weltweit verkaufen sich Autos und Maschinen mit diesem Label hervorragend – auch wenn sie hierzulande im Extremfall nur aus ausländischen Teilen zusammen­geschraubt werden. Die inzwischen offiziell dementierten Pläne der EU-Kommission, diese großzügige Auslegung zu kippen, hätten nach allgemeiner Einschätzung der deutschen Industrie das Ende dieser Qualitätsbezeichnung bedeutet. Auch wenn sich das Thema dem
Anschein nach nicht konkretisieren wird, bleibt doch die landauf landab diskutierte Frage: Wie ist der Wert des Labels "Made in Germany" eigentlich faktisch zu bemessen?

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Veröffentlicht um: 31. Januar 2012 15:13:00 | Veröffentlicht von: Christoph Maier, Verband der deutschen
10 Jahre VdL – Ausbildungskampagne

Seit 2002 führt der Verband der deutschen Lack- und Druckfarbenindustrie eine Ausbildungskampagne durch, um eine höhere Zahl von jugendlichen Kandidaten für die verschiedenen Ausbildungswege der Lack- und Druckfarbenindustrie zu gewinnen. In zwei Umfragen 2001 und 2006 ermittelte der Verband einen Fachkräftemangel bei seinen Mitgliedsfirmen im Labor- und im Produktionsbereich.

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Damir Gagro
Veröffentlicht um: 19. Dezember 2011 10:00:00 | Veröffentlicht von: Damir Gagro, Vincentz Network
Lösemittelhaltige Lacke: Totgesagte leben länger

Die Gesetzgebung hat maßgeblich dazu beigetragen den Einsatz von wasserbasierten Systemen in vielen Anwendungen zu fördern. Aber nicht nur die Regularien, sondern auch der Markt selbst verlangt nach diesen Systemen, da die Konsumenten wasserbasierte Technologien mit niedrigem oder keinem VOC-Gehalt nachfragen. Und der Lackhersteller produziert was der Kunde kaufen möchte. Bedeutet dies nun das Aus für lösemittelhaltige Systeme.

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Dr. Dietmar Eichstädt
Veröffentlicht um: 29. November 2011 12:46:00 | Veröffentlicht von: Dr. Dietmar Eichstädt, Verband der deutschen Lack- und Druckfarbenindustrie e.V.
Auf die wahren Gefahren …

… hat die Europäische Kommission ihren Definitionsvorschlag für Nanomaterial abgestellt. Sie hat lange für diese Definition gebraucht, aber es ist auch Gutes geleistet worden. So ist die Kommission nicht populistischen Vorschlägen gefolgt, die Größenbegrenzung für Nanopartikel bei höheren Werten anzusiedeln, sondern ist bei 100 nm geblieben. Vor allem hat sie Partikel, die in einem gebundenen Zustand – wie zum Beispiel in Lacken, Farben und Druckfarben – vorliegen, von der Definition ausgenommen.

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Sonja Schulte
Veröffentlicht um: 21. November 2011 16:34:00 | Veröffentlicht von: Sonja Schulte, Vincentz Network
Grün grün grün sind alle meine Lacke?

Noch ist es nicht ganz soweit, aber die Lackindustrie ist auf einem guten Weg dorthin. Das größte Manko ist meiner Meinung nach allerdings, dass bisher keine allgemeingültigen Standards festgelegt wurden, die von der gesamten Branche aktzeptiert und angewendet werden. Auf den Punkt gebracht, hat es in der letzten Woche Susanne Struck, Evonik, mit ihrem Vortrag "Welches grün darfs sein?" auf der VILF-Jahrestagung in Neu-Isenburg. Momentan macht jeder das was er für richtig hält. Die einen setzten auf Life Cycle Assesments, andere sagen der CO2-Footprint ist eine geeignetes Maß.

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Michael Bross
Veröffentlicht um: 27. Oktober 2011 12:26:00 | Veröffentlicht von: Michael Bross, Verband der deutschen Lack- und Druckfarbenindustrie e.V.
Ungesundes Misstrauen

Um Zank zu vermeiden, gibt es die Europäische Union. Da werden Kompromisse geschlossen, alle sind gut gemeint, nicht alle sind gut gemacht. Ein krasses Beispiel dafür ist die Umsetzung der Biozid-Richtlinie. An sich ist das Vorhaben biozide Wirkstoffe und Biozidprodukte auf dem europäischen Markt einheitlich zu behandeln, ja ganz clever.

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Aline Rommert
Veröffentlicht um: 29. September 2011 12:36:00 | Veröffentlicht von: Aline Rommert, Technische Assistentin der Geschäftsführung im VdL
Das Böse schlummert überall

Der Sachverständigenrat für Umweltfragen (SRU) hat Anfang September ein Sondergutachten "Vorsorgestrategien für Nanomaterialien" veröffentlicht. Hier stellt der SRU richtigerweise fest, dass es keine Argumente gebe, Nanotechnologie im Allgemeinen und Nanoprodukte im Speziellen als gefährlich zu beurteilen. Um dennoch alle möglichen Regulierungen, Verschärfungen, Registrierungen, Beschränkungen und Verbote vorschlagen zu können, bemüht der SRU die "abstrakte Besorgnis". Die Vorstellung, dass etwas gefährlich sein könnte, dient als Basis für einen umfassenden Maßnahmenkatalog.

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Michael Bross
Veröffentlicht um: 19. September 2011 12:26:00 | Veröffentlicht von: Michael Bross, Verband der deutschen Lack- und Druckfarbenindustrie e.V.
Eine Frage des guten Rufs

Institutionen aller Art leben von ihrem guten Ruf, der ihnen in der Gesellschaft Akzeptanz beschert. Das gilt auch für Unternehmen, die Produkte auf dem Markt anbieten möchten. Jedenfalls wenn es sich nicht um Monopolisten handelt, denen es egal sein kann, was die Kunden von ihnen denken, so lange sie nur kaufen (müssen). Alle jedoch, die im Wettbewerb bestehen wollen, brauchen...

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Ralf Hohmann
Veröffentlicht um: 02. September 2011 12:18:00 | Veröffentlicht von: Ralf Hohmann, Hemmelrath Lackfabrik
Die QM-Welt: Ralf Hohmann spricht Klartext

Liebe Leser dieser Kolumne,
Ich vertrete die Meinung, Qualität kann man nicht managen, sondern nur praktizieren und leben. Dies ist eine etwas andere Weltanschauung, als die bekannte. Die idealisierte QM-Welt ähnelt der Idee des Kommunismus, als Ideal ganz o.k., aber letztendlich nicht praktikabel und nicht individuell genug, da
der Mensch stört. Ein praxisorientiertes Qualitätsmanagement ist ein System, welches individualisiert werden kann und muss, denn "die Qualität" gibt es nicht. Viele Firmen kostet eine Norm viel Geld, und die Qualität leidet unter Zeitmangel. Diese Erschwernis nervt, weil wertvolle Zeit für den Formalismus draufgeht.
Intuition und Erfahrungen kommen zu kurz, und die Normen sind dem Geschwindigkeitsprofil des Marktes nicht mehr gewachsen. Das ist wie mit den berühmten Updates, deren Frequenz auch ständig steigt.
Wenn Gesetze heute in Kraft treten, sind sie von der Realität oft schon überholt, das ist bei Normen in der QM-Welt sehr ähnlich. Die Farben- und Lackwelt ist hoch spezifisch geworden.

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Miriam von Bardeleben
Veröffentlicht um: 30. August 2011 16:39:00 | Veröffentlicht von: Miriam von Bardeleben, Vincentz Network
Der virtuelle Lack

Es gibt viele Bereiche, in denen virtuelle Gegenspieler die physischen Originale längst abgelöst haben. Beispiele dafür gibt es in allen Bereichen des täglichen Lebens. Wir schreiben E-Mails statt Briefe, und die Lohntüte ist schon vor 50 Jahren dem Girokonto gewichen. Vorbei sind die Zeiten, als man Filme zum Entwickeln gab, und unscharfe Fotos gleich beim Abholen als kostenpflichtigen Ausschuss im Mülleimer versenkte. Ganz im Gegenteil: Heute schaffen es selbst gelungene Motive oft nicht mehr auf‘s Papier, weil die digitale Version für alle Verwendungszwecke ausreicht.

Prinzipiell ist dieser Trend auch zu begrüßen, da bekanntlich die Rohstoffvorräte weltweit schrumpfen, während Müllberge unbeirrt in den Himmel wachsen. Gegenwärtig liegt der Pro-Kopf-Verbrauch an Rohstoffen bei 90 kg in den USA, 43 kg in Europa, 14 kg in Asien und 10 kg in Afrika. Ohne Zweifel müssen wir künftig noch besser haushalten beim Rohstoffeinsatz, nicht zuletzt um Kosten und Umweltauswirkungen zu mindern.

Auch in Brüssel macht man sich Gedanken über Wege zu höherer Ressourceneffizienz. Neben einer generellen Entkopplung des Ressourcenverbrauchs vom Wirtschaftswachstum gibt es ein konkret formuliertes Ziel:

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